Meisterprüfung Teil III – Empfehlung des Rahmenlehrplans
Die Vorschriften für Teil III der Meisterprüfung
wurden umfassend überarbeitet und treten zum 1. Januar 2012 im Rahmen
der "Verordnung über gemeinsame Anforderungen in der Meisterprüfung im
Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben" in Kraft.
Eine Zusammenfassung der Publikation zum Teil III der Meisterprüfung finden Sie
hier
Eine tabellarische Kurzübersicht finden Sie
hier
Zusammenhängende und ergänzende Handwerkstätigkeit – auch für das zulassungsfreie Handwerk generell?
Demjenigen, der ein (zulassungspflichtiges) Handwerk betreibt, ist es nach der Handwerksordnung (§ 5 HwO) gestattet, hierbei auch Arbeiten in anderen Handwerken auszuführen, wenn sie mit dem Leistungsangebot seines Handwerks technisch oder fachlich zusammenhängen oder es wirtschaftlich ergänzen. mehr
Neue Stelle für wissenschaftlichen Mitarbeiter/in
Es handelt sich um eine Stelle, die eine Dissertation
mit betriebswirtschaftlichem Fokus auf
Handwerksunternehmen einschließt. Die Position ist befristet auf die
Dauer von (vorerst) vier Jahren.
mehr
Neuer Rahmenlehrplan zu Teil III der
Meisterausbildung
Voraussichtlich zum 1. Januar 2012 wird eine neue
Verordnung über die gemeinsamen Anforderungen in der Meisterprüfung im
Handwerk (AMVO) in Kraft treten. Das Ludwig- Fröhler-Institut (LFI)
erstellt hierzu einen neuen Rahmenlehrplan, der die Bildungsträger und
Dozenten dabei unterstützen soll, die Lehrgänge sowie die
Unterrichtsmaterialien möglichst gut auf neuen Bestimmungen
auszurichten. mehr
Möglichkeiten der Fachkräftebindung in schwierigem wirtschaftlichem Umfeld
In Zeiten zunehmenden Mangels an Fachkräften in vielen Branchen denkt so mancher Betrieb darüber nach, wie gerade die fähigen Mitarbeiter dazu bewogen werden können, dem Unternehmen treu zu bleiben. Um die Bereitschaft, weiter im Betrieb zu arbeiten zu erhöhen, kommt grundsätzlich eine Vielzahl der unterschiedlichsten Instrumente in Betracht. mehr
Keine Änderung der gegenwärtigen
Rechtsformregelungen erforderlich
Neue Publikation des LFI erschienen
Die unterschiedlichen Rechtsformen bei Innungen und
Kreishandwerkerschaften (öffentlich-rechtlicher Status) einerseits sowie
Landesinnungsverbänden (privatrechtlicher
Status) andererseits standen in einer vom Ludwig-Fröhler-Institut für
Handwerkswissenschaften– Bereich für Handwerksrecht (HRI) – nunmehr
publizierten Untersuchung auf dem Prüfstand.
mehr
Dr. Markus Glasl hält Vortrag beim "Netzwerk der Besten"
Mit seinem Vortrag „Trends und Strategien im Handwerk“ bereicherte Dr. Markus Glasl vom Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften das diesjährige Netzwerk-Event der Fliesenleger am 2. April in Leipzig. mehr
Nutzung neuer Marktpotentiale im Handwerk
Durch die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen unserer Zeit entsteht eine Vielzahl neuer Marktpotentiale: Der demografische Wandel in Deutschland mit mehr älteren Kunden etwa, ein steigendes Umweltbewusstsein oder die immer größere Bedeutung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien sind hier zu nennen. mehr
DHI Publikation "Lehren aus der Krise – Auswirkungen und Konsequenzen aus der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 für den Handwerksbereich"
Die Finanz- und Wirtschaftskrise bedeutete auch für
das Handwerk einen unerwarteten und deutlichen Einbruch. Nachdem es nun
danach aussieht, dass sie zumindest in Deutschland schneller als
befürchtet überwunden werden kann, stellt sich vor allem die Aufgabe,
aus ihr Lehren zu ziehen. Dieser wichtigen Aufgabe hat sich das Deutsche
Handwerksinstitut (DHI) in der vorliegenden Schrift gewidmet. Erstmals
haben dabei alle zu ihm gehörenden Teilinstitute zusammengewirkt.
Hierdurch ist es gelungen, aus unterschiedlichen Sichtweisen –
volkswirtschaftlich, betriebswirtschaftlich, technisch und
personalpolitisch – Erkenntnisse für das künftige Verhalten von
Unternehmen, Organisation und Politik zu gewinnen
mehr
Dr. Markus Glasl Keynote Speaker bei der roomy
2010
Mit seinem Vortrag „Die Zukunft des Handwerks“ eröffnete Dr. Markus
Glasl vom Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften die „roomy
2010“. Der renommierte Branchentreff der Innenausstattungsbranche fand
am 12. und 13. November in der Duisburger Mercatorhalle statt und wurde
moderiert von Nina Ruge.
mehr
Erfolgsfaktoren von Innungen – Dr. Glasl stellt Forschungsergebnisse bei mehreren Obermeisterversammlungen vor
Viele Innungen stehen seit Jahren vor einem großen Problemen. Der stetige Mitgliederrückgang führte zumindest real in den meisten Innungen zu schrumpfenden Budgets. Die knappen finanziellen Mittel machten in der Folge teilweise Einschnitte beim Leistungsangebot notwendig, die zur Unzufriedenheit der Mitglieder führten und wiederum Austritte verursacht haben. Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen und eine Innungsmitgliedschaft für Betriebe so attraktiv wie möglich zu machen. mehr
Die Finanzierungsbedingungen des Handwerks in Krisenzeiten am Beispiel der Wirtschaftskrise 2008/2009
Die Finanzierungsbedingungen im Allgemeinen und die Konditionen von Bankkrediten im Speziellen für Handwerksunternehmen haben sich ab September 2008 im Zuge der Wirtschaftskrise verschärft. Das Handwerk, Banken und die Politik sind seitdem verstärkt mit der Gefahr einer „Kreditklemme“ konfrontiert. Die Untersuchung zeigt, wie sich die Finanzierungsbedingungen des Handwerks im Zuge der Wirtschaftskrise verändert haben und welche Finanzierungsstrategien in der Krise erfolgreich waren. mehr
Rolle und Bedeutung von mitarbeitenden Familienangehörigen im deutschen Handwerk
Im Rahmen einer groß angelegten schriftlichen Befragung von 10.000 angeschriebenen Handwerksbetrieben im gesamten Bundesgebiet wurde die große Bedeutung von mitarbeitenden Familienangehörigen im Handwerk untermauert. Welche erhebliche Rolle den mitarbeitenden Familienangehörigen beigemessen werden muss, zeigt das Untersuchungsergebnis, dass 14% aller Mitarbeiter in Handwerksbetrieben bis 500 Mitarbeiter zur Familie gehören und davon knapp 50 % Lebenspartner der Betriebsinhaber sind, in der Regel Frauen. Davon arbeitet der größte Anteil Vollzeit im Betrieb mit. mehr
Die
Digitale Kluft im Handwerk wächst – Ergebnisse einer empirischen Analyse
Die Neuen Medien haben dazu beigetragen, dass der schnelle und einfache Zugang zu Wissen zu einem entscheidenden Faktor sowohl für die Wirtschaft als auch den Einzelnen geworden ist. Informationen sind ubiquitär, das heißt, sie sind nahezu überall und zu jeder Zeit abrufbar. Die weite Verbreitung und der Gebrauch der neuen IKT beeinflussen und verändern alle Bereiche der Volkswirtschaft, woraus sich neue Formen der Geschäftsanbahnung und ‑abwicklung gebildet haben. Diese Veränderungen sind vor allem in großen Unternehmen in den letzten Jahren weit vorangeschritten. Auf der anderen Seite zeigen verschiedene Studien, dass die Adoptionsrate der Internetnutzung bei kleinen und mittelständischen Unternehmen sogar unterhalb derer von privaten Haushalten liegt. mehr
Erfolgsstrategien für Handwerksinnungen
Das Ludwig-Fröhler-Institut (LFI) hat im Auftrag der Handwerkskammer
Halle Handwerksinnungen und –betriebe aus den Handwerkskammerbezirken
Halle und Erfurt befragt, mit dem Ziel Erfolgsfaktoren dieser
freiwilligen Teile der Handwerksorganisation zu identifizieren. Die
Untersuchung hat gezeigt, dass viele Innungen mit großen Problemen zu
kämpfen haben. Der Mitgliederrückgang der letzten Jahre führte zumindest
real in den meisten Innungen zu schrumpfenden Budgets. Die knappen
finanziellen Mittel machten in der Folge teilweise Einschnitte beim
Leistungsangebot notwendig, die zur Unzufriedenheit der Mitglieder
führten und wiederum Austritte verursacht haben. Diesen Teufelskreis
gilt es zu durchbrechen und eine Innungsmitgliedschaft für Betriebe so
attraktiv wie möglich zu machen.
mehr
Fallstricke bei der Nachlassplanung und
Betriebsübergabe
Gerade im Handwerksbereich steht in den nächsten Jahren für viele
Betriebe die Übergabe an einen Nachfolger an. Doch kaum jemand
beschäftigt sich gern mit dem Gedanken an den Rückzug aus dem eigenen
Unternehmen. Umso mehr stellt sich die Frage, welche Aspekte beachtet
werden müssen, wenn der Betrieb erfolgreich übergeben werden soll. Wie
kann etwa der wirtschaftlich erfolgreiche Fortbestand des Unternehmens
sichergestellt werden? Was für Möglichkeiten gibt es, um die
Steuerbelastung bei der Übergabe zu minimieren?
mehr
Handwerk und Bauplanungsrecht - Probleme aus dem öffentlichen Baurecht für den heutigen Handwerksbetrieb -
Das Forschungsvorhaben befasst sich mit Problemen für den heutigen Handwerksbetrieb aus dem geltenden öffentlichen Baurecht, insbesondere dem Bauplanungsrecht, sowie aus dessen Handhabung durch Verwaltung und Gerichte. mehr
Aktuelle Trends bei modernen Gebäudetechnologien und Stand der Nutzung sowie Informationsbedarf im Elektro- und SHK-Handwerk
Auf Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer Reutlingen sowie der Handwerkskammer der Pfalz hat das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI) den aktuellen Stand der Nutzung und des Einsatzes moderner Gebäudetechnologien im Elektriker- und Heizungsbauhandwerk anhand einer schriftlichen Befragung von ca. 4000 Handwerksbetrieben im südwestlichen Bundesgebiet untersucht. mehr
Benchmarking im
Handwerk- Erfolgsrezepte von und für Handwerksunternehmen
Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten ist es für Handwerksunternehmen
aller Branchen und Betriebsberater im Handwerk von besonderer Bedeutung,
kritische Erfolgsfaktoren ihrer jeweiligen Branchen zu identifizieren.
Um die Frage „Warum sind bestimmte Unternehmen erfolgreicher als
andere?“ zu beantworten, kann das Instrument des Benchmarking in
vielerlei Hinsicht einen wertvollen Beitrag leisten.
In der Studie „Benchmarking im Handwerk- Erfolgsrezepte von und für
Handwerksunternehmen“ untersucht das Ludwig-Fröhler-Institut (LFI) 14
„best practice“ Handwerksunternehmen aus den Gewerken Friseur,
Schreiner-/Zimmerer, Bäcker-/Konditoren, Metall-/Werkzeugmacher-/
Feinwerkmechaniker, Elektro und Sanitär-Heizung-Klima.Basierend auf den durchgeführten Experteninterviews lassen sich
entscheidende Erfolgsfaktoren im Handwerk in den Bereichen Personal,
Märkte und Unternehmensführung lokalisieren.
mehr
Dringender gesetzgeberischer Handlungsbedarf bei der Hilfsmittelversorgung
Der deutsche Gesetzgeber hat mit zwei Gesetzen aus den Jahren 2007/2008 (GKV-WSG und GKV-OrgWG) die vorher grundsätzlich freie Auswahl zwischen geeigneten („zugelassenen“) Hilfsmittelversorgern durch den Versicherten in der Gesetzli-chen Krankenversicherung beseitigt und die Versorgung nunmehr auf Betriebe be-schränkt, die spezielle Vertragsbeziehungen mit der betreffenden Krankenkasse ein-gegangen sind (§§ 33, 69, 126, 127 SGB V n. F.). Dieser Wechsel vom sog. Zulas-sungsprinzip hin zum Vertragsprinzip in der Gesetzlichen Krankenversicherung bringt bedeutsame Auswirkungen sowohl für die Gesundheitshandwerker als auch für die Kassenpatienten mit sich und wurde vom Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswis-senschaften (LFI, München) auf seine rechtliche Vereinbarkeit hin überprüft. mehr
DHI-Tagung in Halle am 4.12.2009
Das Deutsche Handwerksinstitut (DHI) griff in diesem Jahr unter dem Motto "Zukunftsperspektiven für das Handwerk" aktuelle Entwicklungen in diesem bedeutenden Wirtschaftsbereich auf. Neben den Vorträgen handwerklicher Unternehmen zu erfolgreichen Zukunftsstrategien hat sich auch das LFI bei dieser Tagung unter dem Motto "Dimensionen der Strategieentwicklung für das Handwerk in wirtschaftlich schwierigen Zeiten" vorgestellt. Die Präsentationsfolien können hier geladen werden.
Neue IFRS for SMEs für Handwerksbetriebe nicht geeignet
Auch die nun vorliegende Endfassung der neuen internationalen Bilanzierungsregeln für den Mittelstand (IFRS for SMEs) verfehlt das Ziel eines eigenständigen und vor allem praktikablen Standards deutlich. Diese Kernaussage zieht sich durch alle Ergebnisse einer Untersuchung, die das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften in München angefertigt hat. Die wissenschaftliche Untersuchung zeigt dabei, dass eine Pflicht zur Anwendung dieser angelsächsischen Rechnungslegungsstandards bei KMU und Handwerksbetrieben auch gegen die Grundrechte der Berufsfreiheit und der Gleichheit verstoßen würde. mehr
Rechtsbedenken gegen die Einführung von IFRS für KMU
Kleinere und mittlere Betriebe (KMU) fürchten nicht ganz zu Unrecht, mit den internationalen Rechnungslegungsstandards – wie z.B. den International Financial Reporting Standards (IFRS) für KMU – in ein Rechnungslegungssystem hineingezwungen zu werden, das für ihre Zwecke kaum Nutzen, aber unzumutbare Lasten, Kosten, ja sogar wettbewerbliche Gefahren durch überzogene Publizitätsanforderungen mit sich brächte. Bei der Diskussion standen bislang eher rechtspolitische Fragen und Akzente der Zweckmäßigkeit im Vordergrund. Nicht vergessen werden sollten darüber freilich zahlreiche rechtliche Probleme, die hier auftreten. mehr
Personal- und Arbeitszeitmanagement im Handwerk – Ergebnisse einer empirischen UntersuchungAuf Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer Reutlingen sowie der Handwerkskammer für München und Oberbayern hat das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI) die aktuellen Arbeitszeitmodelle im Handwerk anhand einer Datenerhebung empirisch untersucht. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt auf der Homepage des Instituts veröffentlicht. mehr
Die SWOT-Analyse als Instrument zur Generierung von Erfolgspotentialen
Die SWOT-Analyse ist das zentrale Instrument des strategischen Managements. Als systematisches Analyseraster zur Erfassung und Bewertung der unternehmerischen Ausgangssituation ist sie Grundlage eines nahezu jeden Strategieentwicklungsprozesses. Die Forschungsergebnisse des Ludwig-Fröhler-Institutes (LFI) sind in einen Aufsatz im Herausgeberwerk „Jahrbuch der KMU-Forschung und –Praxis 2009“ zusammengefasst. mehr
Seminar „Optimierung der Ablauforganisation“ vom 18. bis 20. Mai in Münster
Durch stetig steigenden Wettbewerb können Handwerksunternehmer ihre Arbeitsschwerpunkte nicht ausschließlich im Bereich der produktiven Tätigkeit sehen. Wichtig und nachhaltig vorteilhaft ist auch eine effiziente Gestaltung der innerbetrieblichen Organisation, denn diese hat erhebliche Auswirkungen auf die Höhe der unproduktiven Zeiten. Im Rahmen eines vom LFI organisierten Seminars wurden daher einerseits Möglichkeiten zum Aufdecken von Schwachstellen sowie anderseits eine Auswahl an Instrumenten vorgestellt, mit deren Hilfe eine wirtschaftliche Prozessoptimierung gelingen kann. mehr
Einschneidende Änderungen im Zuge der GmbH-Novelle
Mit der Novellierung des GmbH-Rechts verfolgte der Gesetzgeber zwei Ziele: Einerseits eine Flexibilisierung bzw. Deregulierung des GmbHG, andererseits Möglichkeiten des Missbrauchs verstärkt zu bekämpfen. Diese beiden Ziele finden sich auch im Namen der GmbH-Novelle, dem „MoMiG“ wieder: dem Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts sowie zur Bekämpfung von Missbräuchen. mehr
Vertrauensschutz und Steuergesetzgebung – nicht im Einklang
Die derzeitige Steuergesetzgebung wird dem - aus dem Rechtsstaatsprinzip des Grundgesetzes abgeleiteten - Vertrauensschutzgrundsatz keinesfalls in allen Punkten gerecht. Gerade bei langfristigen Investitionen im In- und Ausland oder bei Verträgen mit langen Laufzeiten ist manches unter den Bedingungen des alten Rechts kalkuliert und auf den Weg gebracht worden und stellt sich nach neuem Recht nunmehr unvorteilhaft bzw. im Extremfall sogar als finanziell nicht mehr tragbar dar. Letztendlich wird damit die Dispositionsfreiheit des Steuerpflichtigen unangemessen eingeengt. mehr
Neuerungen im Steuerrecht
Mit der Zustimmung des Bundesrates zum Unternehmenssteuerreformgesetz ist die Abgeltungssteuer beschlossene Sache. So werden in Zukunft fast alle Vermögenszuwächse mit einem homogenen und pauschalisierten Steuersatz von 25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) belegt. Ziel der Abgeltungssteuer 2009 ist die Vermeidung der Kapitalverlagerung ins Ausland, Steuerentlastung sowie die Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens. Vereinfachungen sind einerseits aufgrund der einheitlichen Behandlung verschiedener Formen der Kapitalanlage festzustellen. Zum anderen müssen sich private Anleger im Rahmen ihrer Steuererklärung nicht mehr zwangsläufig mit den steuerlichen Aspekten der Kapitalanlage auseinandersetzen, da die Steuerschuld bereits mit der Abführung der Abgeltungssteuer (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) durch die inländische Zahlstelle abgegolten ist. mehr
Wirtschaftliche Förderung von Handwerksbetrieben durch Preise und Auszeichnungen Seit vielen Jahren werden anlässlich der Internationalen Handwerksmesse in München mit dem Bayerischen Staatpreis für besondere gestalterische und technische Leistung im Handwerk sowie dem Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk zwei bedeutende Preise verliehen. Ziel des Projektes ist es, die werbliche Nutzung der Auszeichnungen durch die Preisträger zu untersuchen und die Wirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Unternehmen zu beleuchten. Dazu wurde eine schriftliche Befragung der inländischen Preisträger aus den vergangenen 20 Jahren durchgeführt. mehrBeschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer im Handwerk
Auf Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer Konstanz sowie dem Zentralverband des Deutschen Handwerks hat das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI) die Beschäftigungssituation von älteren Mitarbeitern im Handwerk untersucht. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt auf der Homepage des Instituts veröffentlicht. mehr
Erbschaftsteuerreform aus rechtlicher Sicht weiterhin nicht unproblematisch
Nachdem die Erbschaftsteuerreformgesetzgebung mit der Zustimmung des Bundesrates auf einer für den 5. Dezember 2008 geplanten Sondersitzung und der anschließenden Verkündung im Bundesgesetzblatt voraussichtlich doch noch dieses Jahr abgeschlossen werden wird, kann derzeit nicht auf ein Auslaufen der Erbschaftsteuer zum Jahresende gehofft werden. Gleichzeitig mehren sich die Stimmen, die die Ansicht vertreten, dass das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe schon 2010, wenn ihm vermutlich die ersten Streitfälle - nach Ausschöpfung des Instanzenwegs bis hin zum Bundesfinanzhof - vorgelegt werden, Regeln der Erbschaftsteuerreform als nicht verfassungskonform ansehen könnte. mehr
Zukunftsstrategien für das Handwerk
Die wissenschaftliche Tagung „Forum der Deutschen Mittelstandsforschung“ am 30. und 31. Oktober 2008 in Frankfurt stand unter dem Motto: Der Mittelstand in der wissensbasierten Gesellschaft – Prozesse, Produkte, Märkte. Das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften beteiligte sich am Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit einem Referat zu Zukunftsstrategien für das Handwerk. Vorgestellt wurden in dem Beitrag die wesentlichen inhaltlichen und methodischen Erkenntnisse aus einem aktuellen Forschungsprojekt des Instituts. mehr
Personalmanagement im HandwerkSteigende Konkurrenz und hohe Personalkosten charakterisieren die aktuelle Wirtschaftssituation. Arbeitszeitflexibilisierung kann insbesondere in diesen Zeiten ein wichtiges Instrument zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben darstellen. Aus diesem Grund veranstaltete das Ludwig-Fröhler-Institut ein ZDH-Praxisseminar in Prien am Chiemsee vom 15. bis 17. Oktober. Den Betriebsberatern der Kammern und Verbände wurde ein breites Themenspektrum von den psychologischen Grundlagen der Motivation der Mitarbeiter über adäquates Führungs- und Leitungsverhalten im Betrieb bis hin zu den rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Flexibilisierung der Arbeitszeit geboten. mehr
PPP-Projekte als Herausforderung für das Handwerk
Immer populärer werden in den letzten Jahren PPP-Projekte, also Partnerschaften zwischen öffentlicher Hand und privaten Unternehmen. Dabei zeichnet im Rahmen eines Betreibermo-dells der (private) Auftragnehmer nicht nur für die (Vor-) Finanzierung und den Bau eines Objektes verantwortlich, sondern auch für dessen fortlaufenden Betrieb bzw. Unterhalt. Unter PPP sollte also weder „Outsourcing“ noch Privatisierung oder „Contracting“ verstanden wer-den. mehr
Das MoMiG und seine Folgen für die Handwerks-GmbH
Nach der Verabschiedung des MoMiG durch Bundestag (26. Juni 2008) und Bundesrat (19. September 2008) haben sich bei der Rechtsform der GmbH einige sehr tief greifende Änderungen ergeben. Motivation zu diesen Änderungen war neben der in den europäischen Nachbarländern erwachsenen „Konkurrenz“ (etwa durch die britische „Ltd.“) auch der umstand, dass in letzter Zeit immer mehr GmbHs Insolvenz anmelden mussten. mehr
Keine kurzfristigen Auswirkungen der Beschlüsse des 67. djt für KMU
Mittelfristig sind die Beschlüsse des diesjährigen Deutschen Juristentages (djt) in den Abteilungen „Arbeits- und Sozialrecht“ sowie „Öffentliches Recht“ auch für Klein- und Mittlere Betriebe (KMU) von Interesse. Im Bereich Arbeits- und Sozialrecht stand die alternde Arbeitswelt im Blickpunkt, im Öffentlichen Recht wurden die sog. PPPs angesprochen (Public Private Partnership, also die Erfüllung öffentlicher Aufgaben durch Private, sei es aufgrund eines Vertrags oder - institutionalisiert - im Rahmen eines gemischtwirtschaftlichen Unternehmens mit öffentlichen und privaten Trägern). Politisch ist jedoch im Augenblick die „Privatisierungseuphorie“ nicht mehr so stark wie früher. Dies drückte sich zuletzt in der Rückübernahme der früheren Bundesdruckerei durch den Staat aus. Gleichwohl werden auch weiterhin Private zur Aufgabenerfüllung von staatlichen Stellen mit herangezogen.
Längerfristig
könnten sich Äußerungen im Rahmen eines Diskussionsforums zur Thema
„Europäisches Zivilgesetzbuch“ als
beachtlich erweisen. mehr
Handwerksbetriebe äußern großes Weiterbildungsinteresse
Auf Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer Lüneburg-Stade hat das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI) Möglichkeiten zur Förderung des Einsatzes von Managementinstrumenten untersucht. In diesem Zusammenhang wurden auch das Weiterbildungsinteresse sowie die bevorzugte Form der Qualifizierung abgefragt. mehr
Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer im Handwerk
Der demographische Wandel hat mittel- und langfristig erhebliche Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Auch für das Handwerk ergeben sich aus diesen Veränderungsprozessen weitreichende Konsequenzen. Diese betreffen zum einen die grundsätzliche Frage der Sicherung des Fachkräftebedarfs aufgrund der prognostizierten verschärften Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt um qualifizierte Arbeitskräfte. Darüber hinaus werden die Handwerksbetriebe in zunehmendem Maße mit alternden Belegschaften konfrontiert, was eine altersgerechte Arbeits- und Personalpolitik erfordert. Auf der anderen Seite eröffnen sich dem Handwerk infolge der veränderten Altersstruktur der Bevölkerung zahlreiche neue attraktive Marktfelder und damit gleichzeitig die Chance, mit einem innovativen, an den Bedürfnissen der Senioren orientierten Angebot neue Kunden zu gewinnen und Stammkunden weiter an sich zu binden. mehr
Förderung des Einsatzes von
Managementinstrumenten im Handwerk
Viele Bereiche des Handwerks waren früher durch eine begrenzte Wettbewerbsintensität geprägt, so dass recht gute Erträge verbucht werden konnten. Rechtliche Einschränkungen durch die Novellierung der Handwerksordnung, die laufende Erweiterung der Europäischen Union sowie zahlreiche Produkt- und Verfahrensinnovationen führten in den letzten Jahren jedoch zunehmend zu unübersichtlicheren Umwelten und zu einer Informationsüberflutung der Entscheidungsträger. Damit das Handwerk im erhöhten Wettbewerb seinen sprichwörtlich goldenen Boden behält, bedarf es des gezielten Einsatzes von Managementinstrumenten, um die Unternehmensführung systematischer, methodischer und zielgerichteter zu machen. mehr
Charta-Konferenz, Bled 3./4. Juni 2008 - frühzeitige Folgenabschätzung bei der Rechtsetzung / Small Business Act -
Bessere Rechts- und Gesetzgebung, insbesondere im Hinblick auf KMU, war auf der diesjährigen "Konferenz über die Europäische Charta für Kleinunternehmen" ein weiteres Mal Thema eines von sechs Workshops. Die verkürzt "Charta-Konferenz" genannte Tagung war die fünfte ihrer Art und nahm wiederum auch die mittleren Unternehmen, und nicht lediglich die Klein- und Kleinstunternehmen, in den Fokus. Sie fand diesmal – auf Grund der slowenischen Ratspräsidentschaft – in Bled/Brdo Anfang Juni 2008 mit mehr als 300 Teilnehmern aus 40 Nationen statt. mehr
Zukunftsforum Handwerk in Bayern mit großem Erfolg abgeschlossen
Mit einer Abschlussveranstaltung in der Handwerkskammer Regensburg ist am 10. April 2008 das „Zukunftsforum Handwerk in Bayern“ offiziell zu Ende gegangen. Die bayrische Wirtschaftsministerin Müller lobte dabei die Arbeit der insgesamt fünf DHI-Institute, die über das Jahr 2007 hinweg im Auftrag des Bayrischen Wirtschaftsministeriums Workshops zu verschiedenen Themen organisiert bzw. ausgewertet hatten. mehr
Rechnungslegung von Handwerkern im Zeichen von BilMoG und IFRS für KMU
In diesem Jahr steht eine der wohl am tiefsten greifenden Reformen des deutschen Handelsgesetzbuches an: Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, kurz „BilMoG“. Mit diesem Gesetz finden eine ganze Reihe an Regelungen und Praktiken der internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS in das deutsche Bilanzrecht Eingang. So soll beispielsweise § 248 Abs. 2 HGB und mit ihm das Aktivierungsverbot selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände aufgehoben werden. Auch die Wahlrechte zur Bildung von Aufwandsrückstellungen nach den §§ 249 Abs. 1 S. 3 und 249 Abs. 2 HGB oder der Grundsatz der umgekehrten Maßgeblichkeit nach § 5 Abs. 1 S. 2 EStG sollen der Vergangenheit angehören. mehr
Kompetenzbedarf, -akzeptanz und –erwerb in Handwerksunternehmen
Auf Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer Lüneburg-Stade hat das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI) Möglichkeiten zur Förderung des Einsatzes von Managementinstrumenten untersucht. Erste Forschungsergebnisse mündeten in einen Aufsatz im Herausgeberwerk Jahrbuch der KMU-Forschung und –Praxis 2008. mehr
Beschäftigung von
Migranten im Handwerk
In den vergangenen Jahren ist in Politik und Gesellschaft zunehmend das
Bewusstsein gewachsen, dem Thema der Integration der in Deutschland
lebenden Menschen mit Zuwanderungsgeschichte eine deutlich höhere
Aufmerksamkeit zu schenken. Ein solcher Integrationsbedarf beschränkt
sich dabei nicht nur auf Menschen mit ausländischem Pass, sondern
erstreckt sich auf weite Teile der Bevölkerung, die entweder selbst oder
deren Verwandte aus vorangegangenen Generationen nach Deutschland
zugewandert sind. Mit dem Ziel, die Situation von solchen Beschäftigten
mit Migrationshintergrund im Handwerk zu analysieren und zu
dokumentieren, führte das LFI eine schriftliche Befragung von
Handwerksbetrieben aus dem Bezirk der Handwerkskammer für Schwaben
durch. mehr
Informations- und Kommunikationstechnologien im deutschen Handwerk 2007
Der Einsatz neuester IT stellt viele Handwerksbetriebe vor große Herausforderungen. Da eine Vielzahl von Unternehmen mit diesen nicht oder nur ungenügend zurecht kommt, breiten sich die neuen Medien im Handwerk eher langsam aus. Dadurch entstehen den betroffenen Betrieben oftmals Nachteile im innerdeutschen wie auch im europäischen Wettbewerb. Der Kommunikationsverkehr mit den Kunden, mit den Behörden, aber auch die Akquise von Aufträgen werden oftmals deutlich beeinträchtigt. Die Handwerkskammern und Innungen versuchen schon länger, solchen Nachteilen abzuhelfen, bzw. einer mangelnden Aufgeschlossenheit vieler Handwerker gegenüber der IT entgegenzuwirken. Nur so können in unserer heutigen Zeit die Betriebe mitsamt zugehörigen Gewerken im Wettbewerb nachhaltig gestärkt werden. In diesem Kontext ist auch die vorliegende Studie zu sehen, die mit der freundlichen und hilfreichen Unterstützung der Handwerkskammer Kassel vom LFI durchgeführt wurde. Ziel der Felduntersuchung war die Bereitstellung einer Informations- und Datengrundlage für eine effiziente Ableitung von Beratungsangeboten der Handwerksorganisationen. mehr
Chancen-Risiken-Analyse für das Sanitär-, Heizungs-, und Klimatechnik Handwerk
Bei der Frage, welche
Faktoren für die zukünftige Entwicklung bei Handwerksbetrieben in
Deutschland von entscheidender Bedeutung sind, stellt man fest, dass den
außerhalb des Unternehmens auftretenden Entwicklungen ein immer höherer
Stellenwert zugeschrieben wird. Es erscheint zunehmend wichtiger zu
werden, vor allem derartige Tendenzen und Entwicklungen (sog. Chancen
und Risiken) sowie deren Einflüsse auf das Unternehmen möglichst
frühzeitig zu erkennen und detailliert zu untersuchen. Nur hierdurch
kann gewährleistet werden, dass die Betriebe Maßnahmen rechtzeitig
ergreifen können, durch welche diesen erfolgreich begegnet werden kann.
Aus diesem Grunde hat das LFI eine Checkliste zur
Chancen-Risiken-Analyse für das SHK-Handwerk in Form einer Excel Datei
veröffentlicht. mehr
Liquiditätsmanagement beginnt bei der Bonitätsprüfung
Aufbauend auf kürzlich veröffentlichte Studien des Ludwig-Fröhler-Instituts für Handwerkswissenschaften (LFI) zu „Determinanten und Wirkung des Finanzierungsverhaltens im Handwerk“ sowie der „Eigenkapitalausstattung und Fremdfinanzierung im Handwerk “ standen Instrumente der Finanzierung und das Liquiditätsmanagement im Mittelpunkt des ZDH-Praxisseminars vom 12.-14. November in Hamburg. Dabei wurde den Betriebsberatern der Kammern und Verbände ein breites und in die tiefe gehendes Themenspektrum vom Rating der Banken, den rechtlichen Aspekten im Umgang mit Schuldnern über Leasing und Beteiligungen bis zum Factoring im Handwerk geboten. mehr
Neuerungen im Steuerrecht
Die am 6. Juli 2007 im Bundesrat verabschiedete Unternehmenssteuerreform stand im Mittelpunkt des vom Ludwig-Fröhler-Institut durchgeführten dreitägigen Seminars in Düsseldorf vom 4. bis 6 September 2007.
Kern des Maßnahmenpakets der Bundesregierung zur Entlastung der Unternehmen sind die Absenkung des Körperschaftsteuersatzes von 25% auf 15% sowie der Gewerbesteuermesszahl von 5% auf 3,5% und die Erhöhung der Gewerbesteueranrechnung bei der Einkommensteuer vom 1,8-fachen des Gewerbesteuermessbetrages auf das 3,8-fache. mehr
Zwischenbilanz des "Zukunftsforums Handwerk in Bayern"
[28.08.2007] Insgesamt fünf D H I-Institute haben im Auftrag des Bayrischen Wirtschaftsministeriums das "Zukunftsforum Handwerk in Bayern" ausgerichtet. Dieses Projekt soll helfen, die Entwicklungsperspektiven des Bayrischen Handwerks langfristig zu sichern. Dabei geht es vor allem um die Herausarbeitung von Herausforderungen einerseits und sowohl guter als auch möglichst praktikabler Lösungsansätze andererseits. Auch erhofft man sich Best-Practice-Beispiele von erfolgreichen Problemlösungen. Die wichtigsten gewonnenen Ergebnisse der vier thematischen Workshops werden derzeit in einem Diskussionsforum im Internet thesenförmig zusammengefasst zur Debatte gestellt. mehr
Neuerungen im Umwandlungsrecht
Der Wechsel der Rechtsform eines Unternehmens kann aus den unterschiedlichsten Gründen notwendig oder zweckmäßig sein. Ausgliederungen und Verschmelzungen im Rahmen von Kooperationen wären ebenso denkbare Anlässe wie die Einbindung von Familienmitgliedern, Mitarbeitern oder externen Dritten zur Vorbereitung der Unternehmensnachfolge. Auch steuerliche oder gesellschaftsrechtliche Gründe können für den Wechsel der Rechtsform sprechen. mehr
Veröffentlichung einer empirischen Untersuchung der Finanzierungssituation im Handwerk durch das LFI
Eine empirische Untersuchung des Ludwig-Fröhler-Instituts hat sich mit dem Finanzierungsverhalten von Handwerksbetrieben beschäftigt. Vor dem Hintergrund der verbreiteten Finanzierungsprobleme im Handwerk stand dabei auch speziell der Nutzen alternativer Finanzierungsinstrumente wie Factoring oder Leasing im Mittelpunkt. Diese werden im Handwerk eher selten verwendet. mehr Infos und Grafik
Praxisanleitung zur SWOT-Analyse für das Zimmererhandwerk
[21.06.2007] Das LFI in München hat eine Praxisanleitung zur SWOT-Analyse (Strength, Weaknesses, Opportunities, Threats) für das Zimmererhandwerk ausgearbeitet und publiziert. Die SWOT-Analyse ist ein weit verbreitetes Instrument zur Situationsanalyse, welches nicht nur in der strategischen Unternehmensplanung eingesetzt wird. Ziel der Veröffentlichung ist die Identifikation von potenziellen Wettbewerbsvorteilen für Zimmereibetriebe.
"Zukunftsforum Handwerk Bayern" gestartet
[16.05.2007] Im Rahmen des Projektes "Zukunftsforum Handwerk Bayern" fand in der Handwerkskammer für München und Oberbayern der erste von vier Workshops statt. Koordiniert vom Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften in München, führen die einzelnen D H I-Forschungsinstitute im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums, jeweils in Zusammenarbeit mit einer Handwerkskammer des Landes Bayern, einen Workshop zu einem der oben genannten Themen durch. Ergebnis des Projekts werden Konsequenzen, Handlungsempfehlungen und Strategien für Betriebe, Handwerksorganisation und Politik sein.
Untersuchung der Eigen- und Fremdkapitalsituation im Handwerk
[16.05.2007] Im Mittelpunkt dieser Untersuchung des Ludwig-Fröhler-Instituts in München steht die finanzielle Lage der Handwerksbetriebe in Deutschland, die anhand der Bilanzzahlen der Unternehmen von zehn ausgewählten Handwerkszweigen in Nordrhein-Westfalen betrachtet wird.
Erfolgreiche Gestaltung der Betriebsnachfolge
[18.04.2007] In den nächsten acht bis zehn Jahren steht bei über 700.000 Unternehmen der Generationswechsel an. Soweit die Erbfolge nicht oder fehlerhaft geplant ist, drohen Streitigkeiten zwischen Familienangehörigen sowie die Vernichtung von Familienvermögen, und auch der Fortbestand des Unternehmens ist häufig gefährdet. Strategien zur erfolgreichen Gestaltung der Betriebsnachfolge standen deshalb im Mittelpunkt einer Seminarveranstaltung des LFI im März 2007 in Dresden.
LFI beleuchtet die jüngsten Entwicklungen der internationalen Rechnungslegung und ihre Folgen für das Handwerk
[22.03.2007] Wie wichtig werden die "International Financial Reporting Standards" (IFRS) in Zukunft für Handwerksbetriebe sein? Mit welchen Unterschieden muss das Handwerk im Vergleich zum HGB-Abschluss rechnen? Wie entwickeln sich die IFRS derzeit? Und wie bzw. bis zu welchem Grad kann seitens des Handwerks Einfluss darauf genommen werden? Diese und andere Fragen wurden im dreitägigen Seminar des LFI München rund um die internationale Rechnungslegung diskutiert und von verschiedenen Seiten beleuchtet.
Neue Themen für die Weiterbildungsseminare des DHKT
[20.02.2007] Das Ludwig-Fröhler-Institut in München übernimmt seit vielen Jahren im Auftrag des Deutschen Handwerkskammertages die fachliche Vorbereitung und Leitung von Informations- und Weiterbildungslehrgängen für Mitarbeiter der Gewerbeförderung. Für das Jahres-Seminarprogramm 2007 hat das Institut fünfzehn Themen vorgeschlagen, von denen vier erstmals angeboten werden.