Die Digitale Kluft im Handwerk wächst – Ergebnisse einer empirischen Analyse

Die Neuen Medien haben dazu beigetragen, dass der schnelle und einfache Zugang zu Wissen zu einem entscheidenden Faktor sowohl für die Wirtschaft als auch den Einzelnen geworden ist. Informationen sind ubiquitär, das heißt, sie sind nahezu überall und zu jeder Zeit abrufbar. Die weite Verbreitung und der Gebrauch der neuen IKT beeinflussen und verändern alle Bereiche der Volkswirtschaft, woraus sich neue Formen der Geschäftsanbahnung und ‑abwicklung gebildet haben. Diese Veränderungen sind vor allem in großen Unternehmen in den letzten Jahren weit vorangeschritten. Auf der anderen Seite zeigen verschiedene Studien, dass die Adoptionsrate der Internetnutzung bei kleinen und mittelständischen Unternehmen sogar unterhalb derer von privaten Haushalten liegt. mehr

Erfolgsstrategien für Handwerksinnungen

Das Ludwig-Fröhler-Institut (LFI) hat im Auftrag der Handwerkskammer Halle Handwerksinnungen und –betriebe aus den Handwerkskammerbezirken Halle und Erfurt befragt, mit dem Ziel Erfolgsfaktoren dieser freiwilligen Teile der Handwerksorganisation zu identifizieren. Die Untersuchung hat gezeigt, dass viele Innungen mit großen Problemen zu kämpfen haben. Der Mitgliederrückgang der letzten Jahre führte zumindest real in den meisten Innungen zu schrumpfenden Budgets. Die knappen finanziellen Mittel machten in der Folge teilweise Einschnitte beim Leistungsangebot notwendig, die zur Unzufriedenheit der Mitglieder führten und wiederum Austritte verursacht haben. Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen und eine Innungsmitgliedschaft für Betriebe so attraktiv wie möglich zu machen. mehr


Fallstricke bei der Nachlassplanung und Betriebsübergabe


Gerade im Handwerksbereich steht in den nächsten Jahren für viele Betriebe die Übergabe an einen Nachfolger an. Doch kaum jemand beschäftigt sich gern mit dem Gedanken an den Rückzug aus dem eigenen Unternehmen. Umso mehr stellt sich die Frage, welche Aspekte beachtet werden müssen, wenn der Betrieb erfolgreich übergeben werden soll. Wie kann etwa der wirtschaftlich erfolgreiche Fortbestand des Unternehmens sichergestellt werden? Was für Möglichkeiten gibt es, um die Steuerbelastung bei der Übergabe zu minimieren? mehr

Handwerk und Bauplanungsrecht - Probleme aus dem öffentlichen Baurecht für den heutigen Handwerksbetrieb -

Das Forschungsvorhaben befasst sich mit Problemen für den heutigen Handwerksbetrieb aus dem geltenden öffentlichen Baurecht, insbesondere dem Bauplanungsrecht, sowie aus dessen Handhabung durch Verwaltung und Gerichte. mehr

Aktuelle Trends bei modernen Gebäudetechnologien und Stand der Nutzung sowie Informationsbedarf im Elektro- und SHK-Handwerk

Auf Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer Reutlingen sowie der Handwerkskammer der Pfalz hat das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI) den aktuellen Stand der Nutzung und des Einsatzes moderner Gebäudetechnologien im Elektriker- und Heizungsbau­handwerk anhand einer schriftlichen Befragung von ca. 4000 Handwerks­betrieben im südwestlichen Bundesgebiet untersucht. mehr

Benchmarking im Handwerk- Erfolgsrezepte von und für Handwerksunternehmen

Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten ist es für Handwerksunternehmen aller Branchen und Betriebsberater im Handwerk von besonderer Bedeutung, kritische Erfolgsfaktoren ihrer jeweiligen Branchen zu identifizieren. Um die Frage „Warum sind bestimmte Unternehmen erfolgreicher als andere?“ zu beantworten, kann das Instrument des Benchmarking in vielerlei Hinsicht einen wertvollen Beitrag leisten.
In der Studie „Benchmarking im Handwerk- Erfolgsrezepte von und für Handwerksunternehmen“ untersucht das Ludwig-Fröhler-Institut (LFI) 14 „best practice“ Handwerksunternehmen aus den Gewerken Friseur, Schreiner-/Zimmerer, Bäcker-/Konditoren, Metall-/Werkzeugmacher-/ Feinwerkmechaniker, Elektro und Sanitär-Heizung-Klima.Basierend auf den durchgeführten Experteninterviews lassen sich entscheidende Erfolgsfaktoren im Handwerk in den Bereichen Personal, Märkte und Unternehmensführung lokalisieren. mehr

Dringender gesetzgeberischer Handlungsbedarf bei der Hilfsmittelversorgung

Der deutsche Gesetzgeber hat mit zwei Gesetzen aus den Jahren 2007/2008 (GKV-WSG und GKV-OrgWG) die vorher grundsätzlich freie Auswahl zwischen geeigneten („zugelassenen“) Hilfsmittelversorgern durch den Versicherten in der Gesetzli-chen Krankenversicherung beseitigt und die Versorgung nunmehr auf Betriebe be-schränkt, die spezielle Vertragsbeziehungen mit der betreffenden Krankenkasse ein-gegangen sind (§§ 33, 69, 126, 127 SGB V n. F.). Dieser Wechsel vom sog. Zulas-sungsprinzip hin zum Vertragsprinzip in der Gesetzlichen Krankenversicherung bringt bedeutsame Auswirkungen sowohl für die Gesundheitshandwerker als auch für die Kassenpatienten mit sich und wurde vom Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswis-senschaften (LFI, München) auf seine rechtliche Vereinbarkeit hin überprüft. mehr

DHI-Tagung in Halle am 4.12.2009

Das Deutsche Handwerksinstitut (DHI) griff in diesem Jahr unter dem Motto "Zukunftsperspektiven für das Handwerk" aktuelle Entwicklungen in diesem bedeutenden Wirtschaftsbereich auf. Neben den Vorträgen handwerklicher Unternehmen zu erfolgreichen Zukunftsstrategien hat sich auch das LFI bei dieser Tagung unter dem Motto "Dimensionen der Strategieentwicklung für das Handwerk in wirtschaftlich schwierigen Zeiten" vorgestellt. Die Präsentationsfolien können hier geladen werden.

Neue IFRS for SMEs für Handwerksbetriebe nicht geeignet

Auch die nun vorliegende Endfassung der neuen internationalen Bilanzierungsregeln für den Mittelstand (IFRS for SMEs) verfehlt das Ziel eines eigenständigen und vor allem praktikablen Standards deutlich. Diese Kernaussage zieht sich durch alle Ergebnisse einer Untersuchung, die das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften in München angefertigt hat. Die wissenschaftliche Untersuchung zeigt dabei, dass eine Pflicht zur Anwendung dieser angelsächsischen Rechnungslegungsstandards bei KMU und Handwerksbetrieben auch gegen die Grundrechte der Berufsfreiheit und der Gleichheit verstoßen würde. mehr

Rechtsbedenken gegen die Einführung von IFRS für KMU

Kleinere und mittlere Betriebe (KMU) fürchten nicht ganz zu Unrecht, mit den internationalen Rechnungslegungsstandards – wie z.B. den International Financial Reporting Standards (IFRS) für KMU – in ein Rechnungslegungssystem hineingezwungen zu werden, das für ihre Zwecke kaum Nutzen, aber unzumutbare Lasten, Kosten, ja sogar wettbewerbliche Gefahren durch überzogene Publizitätsanforderungen mit sich brächte. Bei der Diskussion standen bislang eher rechtspolitische Fragen und Akzente der Zweckmäßigkeit im Vordergrund. Nicht vergessen werden sollten darüber freilich zahlreiche rechtliche Probleme, die hier auftreten. mehr

Personal- und Arbeitszeitmanagement im Handwerk – Ergebnisse einer empirischen Untersuchung

Auf Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer Reutlingen sowie der Handwerkskammer für München und Oberbayern hat das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI) die aktuellen Arbeitszeitmodelle im Handwerk anhand einer Datenerhebung empirisch untersucht. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt auf der Homepage des Instituts veröffentlicht. mehr

Die SWOT-Analyse als Instrument zur Generierung von Erfolgspotentialen

Die SWOT-Analyse ist das zentrale Instrument des strategischen Managements. Als systematisches Analyseraster zur Erfassung und Bewertung der unternehmerischen Ausgangssituation ist sie Grundlage eines nahezu jeden Strategieentwicklungs­prozesses. Die Forschungsergebnisse des Ludwig-Fröhler-Institutes (LFI) sind in einen Aufsatz im Herausgeberwerk „Jahrbuch der KMU-Forschung und –Praxis 2009“ zusammengefasst. mehr

Seminar „Optimierung der Ablauforganisation“ vom 18. bis 20. Mai in Münster

Durch stetig steigenden Wettbewerb können Handwerksunternehmer ihre Arbeitsschwerpunkte nicht ausschließlich im Bereich der produktiven Tätigkeit sehen. Wichtig und nachhaltig vorteilhaft ist auch eine effiziente Gestaltung der innerbetrieblichen Organisation, denn diese hat erhebliche Auswirkungen auf die Höhe der unproduktiven Zeiten. Im Rahmen eines vom LFI organisierten Seminars wurden daher einerseits Möglichkeiten zum Aufdecken von Schwachstellen sowie anderseits eine Auswahl an Instrumenten vorgestellt, mit deren Hilfe eine wirtschaftliche Prozessoptimierung gelingen kann. mehr
 
 
Einschneidende Änderungen im Zuge der GmbH-Novelle

Mit der Novellierung des GmbH-Rechts verfolgte der Gesetzgeber zwei Ziele: Einerseits eine Flexibilisierung bzw. Deregulierung des GmbHG, andererseits Möglichkeiten des Missbrauchs verstärkt zu bekämpfen. Diese beiden Ziele finden sich auch im Namen der GmbH-Novelle, dem „MoMiG“ wieder: dem Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts sowie zur Bekämpfung von Missbräuchen. mehr

 

Vertrauensschutz und Steuergesetzgebung – nicht im Einklang 

Die derzeitige Steuergesetzgebung wird dem - aus dem Rechtsstaatsprinzip des Grundgesetzes abgeleiteten - Vertrauensschutzgrundsatz keinesfalls in allen Punkten gerecht. Gerade bei langfristigen Investitionen im In- und Ausland oder bei Verträgen mit langen Laufzeiten ist manches unter den Bedingungen des alten Rechts kalkuliert und auf den Weg gebracht worden und stellt sich nach neuem Recht nunmehr unvorteilhaft bzw. im Extremfall sogar als finanziell nicht mehr tragbar dar. Letztendlich wird damit die Dispositionsfreiheit des Steuerpflichtigen unangemessen eingeengt. mehr

Neuerungen im Steuerrecht

Mit der Zustimmung des Bundesrates zum Unternehmenssteuerreformgesetz ist die Abgeltungssteuer beschlossene Sache. So werden in Zukunft fast alle Vermögenszuwächse mit einem homogenen und pauschalisierten Steuersatz von 25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) belegt. Ziel der Abgeltungssteuer 2009 ist die Vermeidung der Kapitalverlagerung ins Ausland, Steuerentlastung sowie die Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens. Vereinfachungen sind einerseits aufgrund der einheitlichen Behandlung verschiedener Formen der Kapitalanlage festzustellen. Zum anderen müssen sich private Anleger im Rahmen ihrer Steuererklärung nicht mehr zwangsläufig mit den steuerlichen Aspekten der Kapitalanlage auseinandersetzen, da die Steuerschuld bereits mit der Abführung der Abgeltungssteuer (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) durch die inländische Zahlstelle abgegolten ist. mehr

Wirtschaftliche Förderung von Handwerksbetrieben durch Preise und Auszeichnungen
 
Seit vielen Jahren werden anlässlich der Internationalen Handwerksmesse in München mit dem Bayerischen Staatpreis für besondere gestalterische und technische Leistung im Hand­werk sowie dem Bundespreis für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk zwei bedeutende Preise verliehen. Ziel des Projektes ist es, die werbliche Nutzung der Auszeichnungen durch die Preisträger zu untersuchen und die Wirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Unternehmen zu beleuchten. Dazu wurde eine schriftliche Befragung der inländischen Preisträger aus den vergangenen 20 Jahren durchgeführt. mehr

 
Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer im Handwerk

Auf Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer Konstanz sowie dem Zentralverband des Deutschen Handwerks hat das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI) die Beschäfti­gungs­situation von älteren Mitarbeitern im Handwerk untersucht. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt auf der Homepage des Instituts veröffentlicht. mehr

Erbschaftsteuerreform aus rechtlicher Sicht weiterhin nicht unproblematisch

Nachdem die Erbschaftsteuerreformgesetzgebung mit der Zustimmung des Bundesrates auf einer für den 5. Dezember 2008 geplanten Sondersitzung und der anschließenden Verkündung im Bundesgesetzblatt voraussichtlich doch noch dieses Jahr abgeschlossen werden wird, kann derzeit nicht auf ein Auslaufen der Erbschaftsteuer zum Jahresende gehofft werden. Gleichzeitig mehren sich die Stimmen, die die Ansicht vertreten, dass das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe schon 2010, wenn ihm vermutlich die ersten Streitfälle - nach Ausschöpfung des Instanzenwegs bis hin zum Bundesfinanzhof - vorgelegt werden, Regeln der Erbschaftsteuerreform als nicht verfassungskonform ansehen könnte. mehr

Zukunftsstrategien für das Handwerk

Die wissenschaftliche Tagung „Forum der Deutschen Mittelstandsforschung“ am 30. und 31. Oktober 2008 in Frankfurt stand unter dem Motto: Der Mittelstand in der wissensbasierten Gesellschaft – Prozesse, Produkte, Märkte. Das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften beteiligte sich am Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit einem Referat zu Zukunftsstrategien für das Handwerk. Vorgestellt wurden in dem Beitrag die wesentlichen inhaltlichen und methodischen Erkenntnisse aus einem aktuellen Forschungsprojekt des Instituts. mehr

Personalmanagement im Handwerk

Steigende Konkurrenz und hohe Personalkosten charakterisieren die aktuelle Wirtschaftssituation. Arbeitszeitflexibilisierung kann insbesondere in diesen Zeiten ein wichtiges Instrument zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben darstellen. Aus diesem Grund veranstaltete das Ludwig-Fröhler-Institut ein ZDH-Praxisseminar in Prien am Chiemsee vom 15. bis 17. Oktober. Den Betriebsberatern der Kammern und Verbände wurde ein breites Themenspektrum von den psychologischen Grundlagen der Motivation der Mitarbeiter über adäquates Führungs- und Leitungsverhalten im Betrieb bis hin zu den rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Flexibilisierung der Arbeitszeit geboten. mehr
 
 
PPP-Projekte als Herausforderung für das Handwerk

Immer populärer werden in den letzten Jahren PPP-Projekte, also Partnerschaften zwischen öffentlicher Hand und privaten Unternehmen. Dabei zeichnet im Rahmen eines Betreibermo-dells der (private) Auftragnehmer nicht nur für die (Vor-) Finanzierung und den Bau eines Objektes verantwortlich, sondern auch für dessen fortlaufenden Betrieb bzw. Unterhalt. Unter PPP sollte also weder „Outsourcing“ noch Privatisierung oder „Contracting“ verstanden wer-den. mehr

Das MoMiG und seine Folgen für die Handwerks-GmbH

Nach der Verabschiedung des MoMiG durch Bundestag (26. Juni 2008) und Bundesrat (19. September 2008) haben sich bei der Rechtsform der GmbH einige sehr tief greifende Änderungen ergeben. Motivation zu diesen Änderungen war neben der in den europäischen Nachbarländern erwachsenen „Konkurrenz“ (etwa durch die britische „Ltd.“) auch der umstand, dass in letzter Zeit immer mehr GmbHs Insolvenz anmelden mussten. mehr

Keine kurzfristigen Auswirkungen der Beschlüsse des 67. djt für KMU

Mittelfristig sind die Beschlüsse des diesjährigen Deutschen Juristentages (djt) in den Abteilungen „Arbeits- und Sozialrecht“ sowie „Öffentliches Recht“ auch für Klein- und Mittlere Betriebe (KMU) von Interesse. Im Bereich Arbeits- und Sozialrecht stand die alternde Arbeitswelt im Blickpunkt, im Öffentlichen Recht wurden die sog. PPPs angesprochen (Public Private Partnership, also die Erfüllung öffentlicher Aufgaben durch Private, sei es aufgrund eines Vertrags oder - institutionalisiert - im Rahmen eines gemischtwirtschaftlichen Unternehmens mit öffentlichen und privaten Trägern). Politisch ist jedoch im Augenblick die „Privatisierungseuphorie“ nicht mehr so stark wie früher. Dies drückte sich zuletzt in der Rückübernahme der früheren Bundesdruckerei durch den Staat aus. Gleichwohl werden auch weiterhin Private zur Aufgabenerfüllung von staatlichen Stellen mit herangezogen.

Längerfristig könnten sich Äußerungen im Rahmen eines Diskussionsforums zur Thema „Europäisches Zivilgesetzbuch“ als beachtlich erweisen. mehr
 


Handwerksbetriebe äußern großes Weiterbildungsinteresse

Auf Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer Lüneburg-Stade hat das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI) Möglich­keiten zur Förderung des Einsatzes von Managementinstrumenten untersucht. In diesem Zusammenhang wurden auch das Weiterbildungsinteresse sowie die bevorzugte Form der Qualifizierung abgefragt. mehr

Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer im Handwerk

Der demographische Wandel hat mittel- und langfristig erhebliche Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Auch für das Handwerk ergeben sich aus diesen Veränderungsprozessen weitreichende Konsequenzen. Diese betreffen zum einen die grundsätzliche Frage der Sicherung des Fachkräftebedarfs aufgrund der prognostizierten verschärften Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt um qualifizierte Arbeitskräfte. Darüber hinaus werden die Handwerksbetriebe in zunehmendem Maße mit alternden Belegschaften konfrontiert, was eine altersgerechte Arbeits- und Personalpolitik erfordert. Auf der anderen Seite eröffnen sich dem Handwerk infolge der veränderten Altersstruktur der Bevölkerung zahlreiche neue attraktive Marktfelder und damit gleichzeitig die Chance, mit einem innovativen, an den Bedürfnissen der Senioren orientierten Angebot neue Kunden zu gewinnen und Stammkunden weiter an sich zu binden. mehr


Förderung des Einsatzes von Managementinstrumenten im Handwerk

Viele Bereiche des Handwerks waren früher durch eine begrenzte Wett­­bewerb­sintensität geprägt, so dass recht gute Erträge verbucht werden konnten. Rechtliche Einschränkungen durch die Novellierung der Handwerksordnung, die laufende Erweiterung der Europäischen Union sowie zahlreiche Produkt- und Verfahrensinnovationen führten in den letzten Jahren jedoch zunehmend zu unübersichtlicheren Umwelten und zu einer Informationsüberflutung der Entscheidungsträger. Damit das Handwerk im erhöhten Wettbewerb seinen sprichwörtlich goldenen Boden behält, bedarf es des gezielten Einsatzes von Managementinstrumenten, um die Unternehmensführung systematischer, methodischer und zielgerichteter zu machen. mehr

Charta-Konferenz, Bled 3./4. Juni 2008 - frühzeitige Folgenabschätzung bei der Rechtsetzung / Small Business Act -

Bessere Rechts- und Gesetzgebung, insbesondere im Hinblick auf KMU, war auf der diesjährigen "Konferenz über die Europäische Charta für Kleinunternehmen" ein weiteres Mal Thema eines von sechs Workshops. Die verkürzt "Charta-Konferenz" genannte Tagung war die fünfte ihrer Art und nahm wiederum auch die mittleren Unternehmen, und nicht lediglich die Klein- und Kleinstunternehmen, in den Fokus. Sie fand diesmal – auf Grund der slowenischen Ratspräsidentschaft – in Bled/Brdo Anfang Juni 2008 mit mehr als 300 Teilnehmern aus 40 Nationen statt. mehr

Zukunftsforum Handwerk in Bayern mit großem Erfolg abgeschlossen

Mit einer Abschlussveranstaltung in der Handwerkskammer Regensburg ist am 10. April 2008 das „Zukunftsforum Handwerk in Bayern“ offiziell zu Ende gegangen. Die bayrische Wirtschaftsministerin Müller lobte dabei die Arbeit der insgesamt fünf DHI-Institute, die über das Jahr 2007 hinweg im Auftrag des Bayrischen Wirtschaftsministeriums Workshops zu verschiedenen Themen organisiert bzw. ausgewertet hatten. mehr

Rechnungslegung von Handwerkern im Zeichen von BilMoG und IFRS für KMU

In diesem Jahr steht eine der wohl am tiefsten greifenden Reformen des deutschen Handelsgesetzbuches an: Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, kurz „BilMoG“. Mit diesem Gesetz finden eine ganze Reihe an Regelungen und Praktiken der internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS in das deutsche Bilanzrecht Eingang. So soll beispielsweise § 248 Abs. 2 HGB und mit ihm das Aktivierungsverbot selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände aufgehoben werden. Auch die Wahlrechte zur Bildung von Aufwandsrückstellungen nach den §§ 249 Abs. 1 S. 3 und 249 Abs. 2 HGB oder der Grundsatz der umgekehrten Maßgeblichkeit nach § 5 Abs. 1 S. 2 EStG sollen der Vergangenheit angehören. mehr

Kompetenzbedarf, -akzeptanz und –erwerb in Handwerksunternehmen

Auf Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer Lüneburg-Stade hat das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI) Möglich­keiten zur Förderung des Einsatzes von Managementinstrumenten untersucht. Erste Forschungsergebnisse mündeten in einen Aufsatz im Herausgeberwerk Jahrbuch der KMU-Forschung und –Praxis 2008. mehr

Beschäftigung von Migranten im Handwerk

In den vergangenen Jahren ist in Politik und Gesellschaft zunehmend das Bewusstsein gewachsen, dem Thema der Integration der in Deutschland lebenden Menschen mit Zuwanderungsgeschichte eine deutlich höhere Aufmerksamkeit zu schenken. Ein solcher Integrationsbedarf beschränkt sich dabei nicht nur auf Menschen mit ausländischem Pass, sondern erstreckt sich auf weite Teile der Bevölkerung, die entweder selbst oder deren Verwandte aus vorangegangenen Generationen nach Deutschland zugewandert sind. Mit dem Ziel, die Situation von solchen Beschäftigten mit Migrationshintergrund im Handwerk zu analysieren und zu dokumentieren, führte das LFI eine schriftliche Befragung von Handwerksbetrieben aus dem Bezirk der Handwerkskammer für Schwaben durch. mehr

Informations- und Kommunikationstechnologien im deutschen Handwerk 2007

Der Einsatz neuester IT stellt viele Handwerksbetriebe vor große Herausforderungen. Da eine Vielzahl von Unternehmen mit diesen nicht oder nur ungenügend zurecht kommt, breiten sich die neuen Medien im Handwerk eher langsam aus. Dadurch entstehen den betroffenen Betrieben oftmals Nachteile im innerdeutschen wie auch im europäischen Wettbewerb. Der Kommunikationsverkehr mit den Kunden, mit den Behörden, aber auch die Akquise von Aufträgen werden oftmals deutlich beeinträchtigt. Die Handwerkskammern und Innungen versuchen schon länger, solchen Nachteilen abzuhelfen, bzw. einer mangelnden Aufgeschlossenheit vieler Handwerker gegenüber der IT entgegenzuwirken. Nur so können in unserer heutigen Zeit die Betriebe mitsamt zugehörigen Gewerken im Wettbewerb nachhaltig gestärkt werden. In diesem Kontext ist auch die vorliegende Studie zu sehen, die mit der freundlichen und hilfreichen Unterstützung der Handwerkskammer Kassel vom LFI durchgeführt wurde. Ziel der Felduntersuchung war die Bereitstellung einer Informations- und Datengrundlage für eine effiziente Ableitung von Beratungsangeboten der Handwerksorganisationen. mehr

Chancen-Risiken-Analyse für das Sanitär-, Heizungs-, und Klimatechnik Handwerk

Bei der Frage, welche Faktoren für die zukünftige Entwicklung bei Handwerksbetrieben in Deutschland von entscheidender Bedeutung sind, stellt man fest, dass den außerhalb des Unternehmens auftretenden Entwicklungen ein immer höherer Stellenwert zugeschrieben wird. Es erscheint zunehmend wichtiger zu werden, vor allem derartige Tendenzen und Entwicklungen (sog. Chancen und Risiken) sowie deren Einflüsse auf das Unternehmen möglichst frühzeitig zu erkennen und detailliert zu untersuchen. Nur hierdurch kann gewährleistet werden, dass die Betriebe Maßnahmen rechtzeitig ergreifen können, durch welche diesen erfolgreich begegnet werden kann. Aus diesem Grunde hat das LFI eine Checkliste zur Chancen-Risiken-Analyse für das SHK-Handwerk in Form einer Excel Datei veröffentlicht. mehr
 

Liquiditätsmanagement beginnt bei der Bonitätsprüfung

Aufbauend auf kürzlich veröffentlichte Studien des Ludwig-Fröhler-Instituts für Handwerkswissenschaften (LFI) zu „Determinanten und Wirkung des Finanzierungsverhaltens im Handwerk“ sowie der „Eigenkapitalausstattung und Fremdfinanzierung im Handwerk “ standen Instrumente der Finanzierung und das Liquiditätsmanagement im Mittelpunkt des ZDH-Praxisseminars vom 12.-14. November in Hamburg. Dabei wurde den Betriebsberatern der Kammern und Verbände ein breites und in die tiefe gehendes Themenspektrum vom Rating der Banken, den rechtlichen Aspekten im Umgang mit Schuldnern über Leasing und Beteiligungen bis zum Factoring im Handwerk geboten. mehr

Neuerungen im Steuerrecht

Die am 6. Juli 2007 im Bundesrat verabschiedete Unternehmenssteuerreform stand im Mittelpunkt des vom Ludwig-Fröhler-Institut durchgeführten dreitägigen Seminars in Düsseldorf vom 4. bis 6 September 2007. 

Kern des Maßnahmenpakets der Bundesregierung zur Entlastung der Unternehmen sind die Absenkung des Körperschaftsteuersatzes von 25% auf 15% sowie der Gewerbesteuer­messzahl von 5% auf 3,5% und die Erhöhung der Gewerbesteuer­anrechnung bei der Einkommensteuer vom 1,8-fachen des Gewerbesteuer­messbetrages auf das 3,8-fache. mehr

Zwischenbilanz des "Zukunftsforums Handwerk in Bayern"

[28.08.2007] Insgesamt fünf D H I-Institute haben im Auftrag des Bayrischen Wirtschaftsministeriums das "Zukunftsforum Handwerk in Bayern" ausgerichtet. Dieses Projekt soll helfen, die Entwicklungsperspektiven des Bayrischen Handwerks langfristig zu sichern. Dabei geht es vor allem um die Herausarbeitung von Herausforderungen einerseits und sowohl guter als auch möglichst praktikabler Lösungsansätze andererseits. Auch erhofft man sich Best-Practice-Beispiele von erfolgreichen Problemlösungen. Die wichtigsten gewonnenen Ergebnisse der vier thematischen Workshops werden derzeit in einem Diskussionsforum im Internet thesenförmig zusammengefasst zur Debatte gestellt. mehr

Neuerungen im Umwandlungsrecht 

Der Wechsel der Rechtsform eines Unternehmens kann aus den unterschiedlichsten Gründen notwendig oder zweckmäßig sein. Ausgliederungen und Verschmelzungen im Rahmen von Kooperationen wären ebenso denkbare Anlässe wie die Einbindung von Familienmitgliedern, Mitarbeitern oder externen Dritten zur Vorbereitung der Unternehmensnachfolge. Auch steuerliche oder gesellschaftsrechtliche Gründe können für den Wechsel der Rechtsform sprechen. mehr

Veröffentlichung einer empirischen Untersuchung der Finanzierungssituation im Handwerk durch das LFI 

Eine empirische Untersuchung des Ludwig-Fröhler-Instituts  hat sich mit dem Finanzierungsverhalten von Handwerksbetrieben beschäftigt. Vor dem Hintergrund der verbreiteten Finanzierungsprobleme im Handwerk stand dabei auch speziell der Nutzen alternativer Finanzierungsinstrumente wie Factoring oder Leasing im Mittelpunkt. Diese werden im Handwerk eher selten verwendet. mehr Infos und Grafik

Praxisanleitung zur SWOT-Analyse für das Zimmererhandwerk

[21.06.2007] Das LFI in München hat eine Praxisanleitung zur SWOT-Analyse (Strength, Weaknesses, Opportunities, Threats) für das Zimmererhandwerk ausgearbeitet und publiziert. Die SWOT-Analyse ist ein weit verbreitetes Instrument zur Situationsanalyse, welches nicht nur in der strategischen Unternehmensplanung eingesetzt wird. Ziel der Veröffentlichung ist die Identifikation von potenziellen Wettbewerbsvorteilen für Zimmereibetriebe.

"Zukunftsforum Handwerk Bayern" gestartet

[16.05.2007] Im Rahmen des Projektes "Zukunftsforum Handwerk Bayern" fand in der Handwerkskammer für München und Oberbayern der erste von vier Workshops statt. Koordiniert vom Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften in München, führen die einzelnen D H I-Forschungsinstitute im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums, jeweils in Zusammenarbeit mit einer Handwerkskammer des Landes Bayern, einen Workshop zu einem der oben genannten Themen durch. Ergebnis des Projekts werden Konsequenzen, Handlungsempfehlungen und Strategien für Betriebe, Handwerksorganisation und Politik sein.

Untersuchung der Eigen- und Fremdkapitalsituation im Handwerk

[16.05.2007] Im Mittelpunkt dieser Untersuchung des Ludwig-Fröhler-Instituts in München steht die finanzielle Lage der Handwerksbetriebe in Deutschland, die anhand der Bilanzzahlen der Unternehmen von zehn ausgewählten Handwerkszweigen in Nordrhein-Westfalen betrachtet wird.

Erfolgreiche Gestaltung der Betriebsnachfolge

[18.04.2007] In den nächsten acht bis zehn Jahren steht bei über 700.000 Unternehmen der Generationswechsel an. Soweit die Erbfolge nicht oder fehlerhaft geplant ist, drohen Streitigkeiten zwischen Familienangehörigen sowie die Vernichtung von Familienvermögen, und auch der Fortbestand des Unternehmens ist häufig gefährdet. Strategien zur erfolgreichen Gestaltung der Betriebsnachfolge standen deshalb im Mittelpunkt einer Seminarveranstaltung des LFI im März 2007 in Dresden.

LFI beleuchtet die jüngsten Entwicklungen der internationalen Rechnungslegung und ihre Folgen für das Handwerk

[22.03.2007] Wie wichtig werden die "International Financial Reporting Standards" (IFRS) in Zukunft für Handwerksbetriebe sein? Mit welchen Unterschieden muss das Handwerk im Vergleich zum HGB-Abschluss rechnen? Wie entwickeln sich die IFRS derzeit? Und wie bzw. bis zu welchem Grad kann seitens des Handwerks Einfluss darauf genommen werden? Diese und andere Fragen wurden im dreitägigen Seminar des LFI München rund um die internationale Rechnungslegung diskutiert und von verschiedenen Seiten beleuchtet.

Neue Themen für die Weiterbildungsseminare des DHKT

[20.02.2007] Das Ludwig-Fröhler-Institut in München übernimmt seit vielen Jahren im Auftrag des Deutschen Handwerkskammertages die fachliche Vorbereitung und Leitung von Informations- und Weiterbildungslehrgängen für Mitarbeiter der Gewerbeförderung. Für das Jahres-Seminarprogramm 2007 hat das Institut fünfzehn Themen vorgeschlagen, von denen vier erstmals angeboten werden.