Die
Digitale Kluft im Handwerk wächst – Ergebnisse einer empirischen Analyse
Die Neuen Medien haben dazu
beigetragen, dass der schnelle und einfache Zugang zu Wissen zu einem
entscheidenden Faktor sowohl für die Wirtschaft als auch den Einzelnen
geworden ist. Informationen sind ubiquitär, das heißt, sie sind nahezu
überall und zu jeder Zeit abrufbar. Die weite Verbreitung und der
Gebrauch der neuen IKT beeinflussen und verändern alle Bereiche der
Volkswirtschaft, woraus sich neue Formen der Geschäftsanbahnung und ‑abwicklung
gebildet haben. Diese Veränderungen sind vor allem in großen Unternehmen
in den letzten Jahren weit vorangeschritten. Auf der anderen Seite
zeigen verschiedene Studien, dass die Adoptionsrate der Internetnutzung
bei kleinen und mittelständischen Unternehmen sogar unterhalb derer von
privaten Haushalten liegt.
mehr
Erfolgsstrategien für Handwerksinnungen Handwerk und Bauplanungsrecht - Probleme aus dem
öffentlichen Baurecht für den heutigen Handwerksbetrieb - Das Forschungsvorhaben befasst sich mit Problemen
für den heutigen Handwerksbetrieb aus dem geltenden öffentlichen
Baurecht, insbesondere dem Bauplanungsrecht, sowie aus dessen Handhabung
durch Verwaltung und Gerichte.
mehr
Aktuelle
Trends bei modernen Gebäudetechnologien und Stand der Nutzung sowie
Informationsbedarf im Elektro- und SHK-Handwerk Auf
Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer Reutlingen sowie
der Handwerkskammer der Pfalz hat das Ludwig-Fröhler-Institut für
Handwerkswissenschaften (LFI) den aktuellen Stand der Nutzung und des
Einsatzes moderner Gebäudetechnologien im Elektriker- und
Heizungsbauhandwerk anhand einer schriftlichen Befragung von ca. 4000
Handwerksbetrieben im südwestlichen Bundesgebiet untersucht.
mehr Benchmarking im
Handwerk- Erfolgsrezepte von und für Handwerksunternehmen Dringender
gesetzgeberischer Handlungsbedarf bei der Hilfsmittelversorgung Der deutsche Gesetzgeber hat mit zwei Gesetzen aus den
Jahren 2007/2008 (GKV-WSG und GKV-OrgWG) die vorher grundsätzlich freie
Auswahl zwischen geeigneten („zugelassenen“) Hilfsmittelversorgern
durch den Versicherten in der Gesetzli-chen Krankenversicherung
beseitigt und die Versorgung nunmehr auf Betriebe be-schränkt, die
spezielle Vertragsbeziehungen mit der betreffenden Krankenkasse
ein-gegangen sind (§§ 33, 69, 126, 127 SGB V n. F.). Dieser Wechsel vom
sog. Zulas-sungsprinzip hin zum Vertragsprinzip in der Gesetzlichen
Krankenversicherung bringt bedeutsame Auswirkungen sowohl für die
Gesundheitshandwerker als auch für die Kassenpatienten mit sich und
wurde vom Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswis-senschaften (LFI,
München) auf seine rechtliche Vereinbarkeit hin überprüft.
mehr DHI-Tagung in Halle am 4.12.2009 Das Deutsche Handwerksinstitut (DHI) griff in diesem
Jahr unter dem Motto "Zukunftsperspektiven für das Handwerk" aktuelle
Entwicklungen in diesem bedeutenden Wirtschaftsbereich auf. Neben den
Vorträgen handwerklicher Unternehmen zu erfolgreichen Zukunftsstrategien
hat sich auch das LFI bei dieser Tagung unter dem Motto "Dimensionen der
Strategieentwicklung für das Handwerk in wirtschaftlich schwierigen
Zeiten" vorgestellt. Die Präsentationsfolien können
hier geladen werden. Neue IFRS for SMEs für Handwerksbetriebe nicht
geeignet Auch
die nun vorliegende Endfassung der neuen internationalen
Bilanzierungsregeln für den Mittelstand (IFRS for SMEs) verfehlt das
Ziel eines eigenständigen und vor allem praktikablen Standards deutlich.
Diese Kernaussage zieht sich durch alle Ergebnisse einer Untersuchung,
die das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften in München
angefertigt hat. Die wissenschaftliche Untersuchung zeigt dabei, dass
eine Pflicht zur Anwendung dieser angelsächsischen
Rechnungslegungsstandards bei KMU und Handwerksbetrieben auch gegen die
Grundrechte der Berufsfreiheit und der Gleichheit verstoßen würde.
mehr
Rechtsbedenken gegen die Einführung von IFRS für KMU Kleinere
und mittlere Betriebe (KMU) fürchten nicht ganz zu Unrecht, mit den
internationalen Rechnungslegungsstandards – wie z.B. den International
Financial Reporting Standards (IFRS) für KMU – in ein
Rechnungslegungssystem hineingezwungen zu werden, das für ihre Zwecke
kaum Nutzen, aber unzumutbare Lasten, Kosten, ja sogar wettbewerbliche
Gefahren durch überzogene Publizitätsanforderungen mit sich brächte. Bei
der Diskussion standen bislang eher rechtspolitische Fragen und Akzente
der Zweckmäßigkeit im Vordergrund. Nicht vergessen werden sollten
darüber freilich zahlreiche rechtliche Probleme, die hier auftreten. mehr
Vertrauensschutz und Steuergesetzgebung – nicht
im Einklang Die derzeitige
Steuergesetzgebung wird dem - aus dem Rechtsstaatsprinzip des
Grundgesetzes abgeleiteten - Vertrauensschutzgrundsatz keinesfalls in
allen Punkten gerecht. Gerade bei langfristigen Investitionen im In- und
Ausland oder bei Verträgen mit langen Laufzeiten ist manches unter den
Bedingungen des alten Rechts kalkuliert und auf den Weg gebracht worden
und stellt sich nach neuem Recht nunmehr unvorteilhaft bzw. im
Extremfall sogar als finanziell nicht mehr tragbar dar. Letztendlich
wird damit die Dispositionsfreiheit des Steuerpflichtigen unangemessen
eingeengt. mehr Neuerungen im Steuerrecht Mit der Zustimmung des Bundesrates zum
Unternehmenssteuerreformgesetz ist die Abgeltungssteuer beschlossene
Sache. So werden in Zukunft fast alle Vermögenszuwächse mit einem
homogenen und pauschalisierten Steuersatz von 25 % (zzgl.
Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) belegt. Ziel der
Abgeltungssteuer 2009 ist die Vermeidung der Kapitalverlagerung ins
Ausland, Steuerentlastung sowie die Vereinfachung des
Besteuerungsverfahrens. Vereinfachungen sind einerseits aufgrund der
einheitlichen Behandlung verschiedener Formen der Kapitalanlage
festzustellen. Zum anderen müssen sich private Anleger im Rahmen ihrer
Steuererklärung nicht mehr zwangsläufig mit den steuerlichen Aspekten
der Kapitalanlage auseinandersetzen, da die Steuerschuld bereits mit der
Abführung der Abgeltungssteuer (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf.
Kirchensteuer) durch die inländische Zahlstelle abgegolten ist.
mehr Erbschaftsteuerreform aus rechtlicher Sicht
weiterhin nicht unproblematisch Nachdem die Erbschaftsteuerreformgesetzgebung mit
der Zustimmung des Bundesrates auf einer für den 5. Dezember 2008
geplanten Sondersitzung und der anschließenden Verkündung im
Bundesgesetzblatt voraussichtlich doch noch dieses Jahr abgeschlossen
werden wird, kann derzeit nicht auf ein Auslaufen der Erbschaftsteuer
zum Jahresende gehofft werden. Gleichzeitig mehren sich die Stimmen, die
die Ansicht vertreten, dass das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe
schon 2010, wenn ihm vermutlich die ersten Streitfälle - nach
Ausschöpfung des Instanzenwegs bis hin zum Bundesfinanzhof - vorgelegt
werden, Regeln der Erbschaftsteuerreform als nicht verfassungskonform
ansehen könnte. mehr
Zukunftsstrategien für das Handwerk Die wissenschaftliche Tagung „Forum der
Deutschen Mittelstandsforschung“ am 30. und 31. Oktober 2008 in
Frankfurt stand unter dem Motto: Der Mittelstand in der
wissensbasierten Gesellschaft – Prozesse, Produkte, Märkte. Das
Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften beteiligte sich am
Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit einem Referat zu
Zukunftsstrategien für das Handwerk. Vorgestellt wurden in dem Beitrag
die wesentlichen inhaltlichen und methodischen Erkenntnisse aus einem
aktuellen Forschungsprojekt des Instituts.
mehr
Das MoMiG
und seine Folgen für die Handwerks-GmbH
Nach der
Verabschiedung des MoMiG durch Bundestag (26. Juni 2008) und Bundesrat
(19. September 2008) haben sich bei der Rechtsform der GmbH einige sehr
tief greifende Änderungen ergeben. Motivation zu diesen Änderungen war
neben der in den europäischen Nachbarländern erwachsenen „Konkurrenz“
(etwa durch die britische „Ltd.“) auch der umstand, dass in letzter Zeit
immer mehr GmbHs Insolvenz anmelden mussten.
mehr Keine
kurzfristigen Auswirkungen der Beschlüsse des 67. djt für KMU
Mittelfristig
sind die Beschlüsse des diesjährigen Deutschen Juristentages (djt) in
den Abteilungen „Arbeits- und Sozialrecht“ sowie „Öffentliches Recht“
auch für Klein- und Mittlere Betriebe (KMU) von Interesse. Im Bereich
Arbeits- und Sozialrecht stand die alternde Arbeitswelt
im Blickpunkt, im Öffentlichen Recht wurden die sog. PPPs
angesprochen (Public Private Partnership, also die Erfüllung
öffentlicher Aufgaben durch Private, sei es aufgrund eines Vertrags oder
- institutionalisiert - im Rahmen eines gemischtwirtschaftlichen
Unternehmens mit öffentlichen und privaten Trägern). Politisch ist
jedoch im Augenblick die „Privatisierungseuphorie“ nicht mehr so stark
wie früher. Dies drückte sich zuletzt in der Rückübernahme der früheren
Bundesdruckerei durch den Staat aus. Gleichwohl werden auch weiterhin
Private zur Aufgabenerfüllung von staatlichen Stellen mit herangezogen.
Längerfristig
könnten sich Äußerungen im Rahmen eines Diskussionsforums zur Thema
„Europäisches Zivilgesetzbuch“ als
beachtlich erweisen. mehr
Auf Initiative und mit
Unterstützung der Handwerkskammer Lüneburg-Stade hat das
Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI) Möglichkeiten
zur Förderung des Einsatzes von Managementinstrumenten untersucht. In
diesem Zusammenhang wurden auch das Weiterbildungsinteresse sowie die
bevorzugte Form der Qualifizierung abgefragt.
mehr Beschäftigungssituation älterer
Arbeitnehmer im Handwerk Der demographische Wandel hat mittel- und langfristig erhebliche
Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Auch für das Handwerk
ergeben sich aus diesen Veränderungsprozessen weitreichende
Konsequenzen. Diese betreffen zum einen die grundsätzliche Frage der
Sicherung des Fachkräftebedarfs aufgrund der prognostizierten
verschärften Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt um qualifizierte
Arbeitskräfte. Darüber hinaus werden die Handwerksbetriebe in
zunehmendem Maße mit alternden Belegschaften konfrontiert, was eine
altersgerechte Arbeits- und Personalpolitik erfordert. Auf der anderen
Seite eröffnen sich dem Handwerk infolge der veränderten Altersstruktur
der Bevölkerung zahlreiche neue attraktive Marktfelder und damit
gleichzeitig die Chance, mit einem innovativen, an den Bedürfnissen der
Senioren orientierten Angebot neue Kunden zu gewinnen und Stammkunden
weiter an sich zu binden. mehr Viele Bereiche des Handwerks waren
früher durch eine begrenzte Wettbewerbsintensität geprägt, so dass
recht gute Erträge verbucht werden konnten. Rechtliche Einschränkungen
durch die Novellierung der Handwerksordnung, die laufende Erweiterung
der Europäischen Union sowie zahlreiche Produkt- und
Verfahrensinnovationen führten in den letzten Jahren jedoch zunehmend zu
unübersichtlicheren Umwelten und zu einer Informationsüberflutung der
Entscheidungsträger. Damit das Handwerk im erhöhten Wettbewerb seinen
sprichwörtlich goldenen Boden behält, bedarf es des gezielten Einsatzes
von Managementinstrumenten, um die Unternehmensführung
systematischer, methodischer und zielgerichteter zu machen.
mehr
Charta-Konferenz, Bled 3./4. Juni 2008 - frühzeitige Folgenabschätzung
bei der Rechtsetzung / Small Business Act -
Bessere Rechts- und Gesetzgebung, insbesondere im Hinblick auf KMU, war
auf der diesjährigen "Konferenz über die Europäische Charta für
Kleinunternehmen" ein weiteres Mal Thema eines von sechs Workshops. Die
verkürzt "Charta-Konferenz" genannte Tagung war die fünfte ihrer Art und
nahm wiederum auch die mittleren Unternehmen, und nicht lediglich die
Klein- und Kleinstunternehmen, in den Fokus. Sie fand diesmal – auf
Grund der slowenischen Ratspräsidentschaft – in Bled/Brdo Anfang Juni
2008 mit mehr als 300 Teilnehmern aus 40 Nationen statt.
mehr
Zukunftsforum Handwerk in Bayern mit großem Erfolg abgeschlossen Mit
einer Abschlussveranstaltung in der Handwerkskammer Regensburg ist am
10. April 2008 das „Zukunftsforum Handwerk in Bayern“ offiziell zu Ende
gegangen. Die bayrische Wirtschaftsministerin Müller lobte dabei die
Arbeit der insgesamt fünf DHI-Institute, die über das Jahr 2007 hinweg
im Auftrag des Bayrischen Wirtschaftsministeriums Workshops zu
verschiedenen Themen organisiert bzw. ausgewertet hatten.
mehr
Rechnungslegung von Handwerkern im Zeichen von BilMoG und IFRS für KMU In
diesem Jahr steht eine der wohl am tiefsten greifenden Reformen des
deutschen Handelsgesetzbuches an: Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz,
kurz „BilMoG“. Mit diesem Gesetz finden eine ganze Reihe an Regelungen
und Praktiken der internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS in das
deutsche Bilanzrecht Eingang. So soll beispielsweise § 248 Abs. 2 HGB
und mit ihm das Aktivierungsverbot selbsterstellter immaterieller
Vermögensgegenstände aufgehoben werden. Auch die Wahlrechte zur Bildung
von Aufwandsrückstellungen nach den §§ 249 Abs. 1 S. 3 und 249 Abs. 2
HGB oder der Grundsatz der umgekehrten Maßgeblichkeit nach § 5 Abs. 1 S.
2 EStG sollen der Vergangenheit angehören.
mehr
Kompetenzbedarf, -akzeptanz
und –erwerb in Handwerksunternehmen Auf
Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer Lüneburg-Stade hat
das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI)
Möglichkeiten zur Förderung des Einsatzes von Managementinstrumenten
untersucht. Erste Forschungsergebnisse mündeten in einen Aufsatz im
Herausgeberwerk Jahrbuch der KMU-Forschung und –Praxis 2008.
mehr Beschäftigung von
Migranten im Handwerk Informations- und
Kommunikationstechnologien im deutschen Handwerk 2007 Der Einsatz neuester IT
stellt viele Handwerksbetriebe vor große Herausforderungen. Da eine
Vielzahl von Unternehmen mit diesen nicht oder nur ungenügend zurecht
kommt, breiten sich die neuen Medien im Handwerk eher langsam aus.
Dadurch entstehen den betroffenen Betrieben oftmals Nachteile im
innerdeutschen wie auch im europäischen Wettbewerb. Der
Kommunikationsverkehr mit den Kunden, mit den Behörden, aber auch die
Akquise von Aufträgen werden oftmals deutlich beeinträchtigt. Die
Handwerkskammern und Innungen versuchen schon länger, solchen Nachteilen
abzuhelfen, bzw. einer mangelnden Aufgeschlossenheit vieler Handwerker
gegenüber der IT entgegenzuwirken. Nur so können in unserer heutigen
Zeit die Betriebe mitsamt zugehörigen Gewerken im Wettbewerb nachhaltig
gestärkt werden. In diesem Kontext ist auch die vorliegende Studie zu
sehen, die mit der freundlichen und hilfreichen Unterstützung der
Handwerkskammer Kassel vom LFI durchgeführt wurde. Ziel der
Felduntersuchung war die Bereitstellung einer Informations- und
Datengrundlage für eine effiziente Ableitung von Beratungsangeboten der
Handwerksorganisationen. mehr
Chancen-Risiken-Analyse für das Sanitär-, Heizungs-, und Klimatechnik
Handwerk Bei der Frage, welche
Faktoren für die zukünftige Entwicklung bei Handwerksbetrieben in
Deutschland von entscheidender Bedeutung sind, stellt man fest, dass den
außerhalb des Unternehmens auftretenden Entwicklungen ein immer höherer
Stellenwert zugeschrieben wird. Es erscheint zunehmend wichtiger zu
werden, vor allem derartige Tendenzen und Entwicklungen (sog. Chancen
und Risiken) sowie deren Einflüsse auf das Unternehmen möglichst
frühzeitig zu erkennen und detailliert zu untersuchen. Nur hierdurch
kann gewährleistet werden, dass die Betriebe Maßnahmen rechtzeitig
ergreifen können, durch welche diesen erfolgreich begegnet werden kann.
Aus diesem Grunde hat das LFI eine Checkliste zur
Chancen-Risiken-Analyse für das SHK-Handwerk in Form einer Excel Datei
veröffentlicht. mehr
Liquiditätsmanagement beginnt
bei der Bonitätsprüfung
Aufbauend auf kürzlich
veröffentlichte Studien des Ludwig-Fröhler-Instituts für
Handwerkswissenschaften (LFI) zu „Determinanten und Wirkung des
Finanzierungsverhaltens im Handwerk“ sowie der „Eigenkapitalausstattung
und Fremdfinanzierung im Handwerk “ standen Instrumente der
Finanzierung und das Liquiditätsmanagement im Mittelpunkt des
ZDH-Praxisseminars vom 12.-14. November in Hamburg. Dabei wurde den
Betriebsberatern der Kammern und Verbände ein breites und in die tiefe
gehendes Themenspektrum vom Rating der Banken, den rechtlichen Aspekten
im Umgang mit Schuldnern über Leasing und Beteiligungen bis zum
Factoring im Handwerk geboten.
mehr Neuerungen im Steuerrecht Die am 6. Juli 2007 im Bundesrat verabschiedete
Unternehmenssteuerreform stand im Mittelpunkt des vom
Ludwig-Fröhler-Institut durchgeführten dreitägigen Seminars in
Düsseldorf vom 4. bis 6 September 2007. Kern des Maßnahmenpakets der Bundesregierung zur
Entlastung der Unternehmen sind die Absenkung des
Körperschaftsteuersatzes von 25% auf 15% sowie der
Gewerbesteuermesszahl von 5% auf 3,5% und die Erhöhung der
Gewerbesteueranrechnung bei der Einkommensteuer vom 1,8-fachen des
Gewerbesteuermessbetrages auf das 3,8-fache.
mehr [28.08.2007] Insgesamt fünf D H
I-Institute haben im Auftrag des Bayrischen Wirtschaftsministeriums das
"Zukunftsforum Handwerk in Bayern" ausgerichtet. Dieses Projekt soll
helfen, die Entwicklungsperspektiven des Bayrischen Handwerks
langfristig zu sichern. Dabei geht es vor allem um die Herausarbeitung
von Herausforderungen einerseits und sowohl guter als auch möglichst
praktikabler Lösungsansätze andererseits. Auch erhofft man sich
Best-Practice-Beispiele von erfolgreichen Problemlösungen. Die
wichtigsten gewonnenen Ergebnisse der vier thematischen Workshops werden
derzeit in einem Diskussionsforum im Internet thesenförmig
zusammengefasst zur Debatte gestellt.
mehr
Neuerungen im Umwandlungsrecht
Der Wechsel der Rechtsform eines Unternehmens kann
aus den unterschiedlichsten Gründen notwendig oder zweckmäßig sein.
Ausgliederungen und Verschmelzungen im Rahmen von Kooperationen wären
ebenso denkbare Anlässe wie die Einbindung von Familienmitgliedern,
Mitarbeitern oder externen Dritten zur Vorbereitung der
Unternehmensnachfolge. Auch steuerliche oder gesellschaftsrechtliche
Gründe können für den Wechsel der Rechtsform sprechen.
mehr Eine empirische Untersuchung des
Ludwig-Fröhler-Instituts hat sich mit dem
Finanzierungsverhalten von Handwerksbetrieben beschäftigt. Vor dem
Hintergrund der verbreiteten Finanzierungsprobleme im Handwerk stand dabei
auch speziell der Nutzen alternativer Finanzierungsinstrumente wie Factoring
oder Leasing im Mittelpunkt. Diese werden im Handwerk eher selten verwendet.
mehr Infos und Grafik [21.06.2007] Das LFI in München hat eine
Praxisanleitung zur SWOT-Analyse (Strength, Weaknesses, Opportunities,
Threats) für das Zimmererhandwerk ausgearbeitet und publiziert. Die
SWOT-Analyse ist ein weit verbreitetes Instrument zur Situationsanalyse,
welches nicht nur in der strategischen Unternehmensplanung eingesetzt
wird. Ziel der Veröffentlichung ist die Identifikation von potenziellen
Wettbewerbsvorteilen für Zimmereibetriebe.
Das Ludwig-Fröhler-Institut (LFI) hat im Auftrag der Handwerkskammer
Halle Handwerksinnungen und –betriebe aus den Handwerkskammerbezirken
Halle und Erfurt befragt, mit dem Ziel Erfolgsfaktoren dieser
freiwilligen Teile der Handwerksorganisation zu identifizieren. Die
Untersuchung hat gezeigt, dass viele Innungen mit großen Problemen zu
kämpfen haben. Der Mitgliederrückgang der letzten Jahre führte zumindest
real in den meisten Innungen zu schrumpfenden Budgets. Die knappen
finanziellen Mittel machten in der Folge teilweise Einschnitte beim
Leistungsangebot notwendig, die zur Unzufriedenheit der Mitglieder
führten und wiederum Austritte verursacht haben. Diesen Teufelskreis
gilt es zu durchbrechen und eine Innungsmitgliedschaft für Betriebe so
attraktiv wie möglich zu machen.
mehr
Fallstricke bei der Nachlassplanung und
Betriebsübergabe
Gerade im Handwerksbereich steht in den nächsten Jahren für viele
Betriebe die Übergabe an einen Nachfolger an. Doch kaum jemand
beschäftigt sich gern mit dem Gedanken an den Rückzug aus dem eigenen
Unternehmen. Umso mehr stellt sich die Frage, welche Aspekte beachtet
werden müssen, wenn der Betrieb erfolgreich übergeben werden soll. Wie
kann etwa der wirtschaftlich erfolgreiche Fortbestand des Unternehmens
sichergestellt werden? Was für Möglichkeiten gibt es, um die
Steuerbelastung bei der Übergabe zu minimieren?
mehr
Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten ist es für Handwerksunternehmen
aller Branchen und Betriebsberater im Handwerk von besonderer Bedeutung,
kritische Erfolgsfaktoren ihrer jeweiligen Branchen zu identifizieren.
Um die Frage „Warum sind bestimmte Unternehmen erfolgreicher als
andere?“ zu beantworten, kann das Instrument des Benchmarking in
vielerlei Hinsicht einen wertvollen Beitrag leisten.
In der Studie „Benchmarking im Handwerk- Erfolgsrezepte von und für
Handwerksunternehmen“ untersucht das Ludwig-Fröhler-Institut (LFI) 14
„best practice“ Handwerksunternehmen aus den Gewerken Friseur,
Schreiner-/Zimmerer, Bäcker-/Konditoren, Metall-/Werkzeugmacher-/
Feinwerkmechaniker, Elektro und Sanitär-Heizung-Klima.Basierend auf den durchgeführten Experteninterviews lassen sich
entscheidende Erfolgsfaktoren im Handwerk in den Bereichen Personal,
Märkte und Unternehmensführung lokalisieren.
mehr
Auf Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer
Reutlingen sowie der Handwerkskammer für München und Oberbayern hat
das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI) die
aktuellen Arbeitszeitmodelle im Handwerk anhand einer Datenerhebung
empirisch untersucht. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt auf der
Homepage des Instituts veröffentlicht.
mehr
Die SWOT-Analyse als
Instrument zur Generierung von Erfolgspotentialen
Die SWOT-Analyse ist das zentrale Instrument des strategischen
Managements. Als systematisches Analyseraster zur Erfassung und
Bewertung der unternehmerischen Ausgangssituation ist sie Grundlage
eines nahezu jeden Strategieentwicklungsprozesses. Die
Forschungsergebnisse des Ludwig-Fröhler-Institutes (LFI) sind in einen
Aufsatz im Herausgeberwerk „Jahrbuch der KMU-Forschung und –Praxis
2009“ zusammengefasst. mehr
Seminar „Optimierung der Ablauforganisation“ vom 18. bis 20. Mai in
Münster
Durch stetig steigenden Wettbewerb können Handwerksunternehmer
ihre Arbeitsschwerpunkte nicht ausschließlich im Bereich der
produktiven Tätigkeit sehen. Wichtig und nachhaltig vorteilhaft ist
auch eine effiziente Gestaltung der innerbetrieblichen Organisation,
denn diese hat erhebliche Auswirkungen auf die Höhe der unproduktiven
Zeiten. Im Rahmen eines vom LFI organisierten Seminars wurden daher
einerseits Möglichkeiten zum Aufdecken von Schwachstellen sowie
anderseits eine Auswahl an Instrumenten vorgestellt, mit deren Hilfe
eine wirtschaftliche Prozessoptimierung gelingen kann.
mehr
Einschneidende Änderungen im Zuge der
GmbH-Novelle
Mit der Novellierung des GmbH-Rechts verfolgte der Gesetzgeber zwei
Ziele: Einerseits eine Flexibilisierung bzw. Deregulierung des GmbHG,
andererseits Möglichkeiten des Missbrauchs verstärkt zu bekämpfen. Diese
beiden Ziele finden sich auch im Namen der GmbH-Novelle, dem „MoMiG“
wieder: dem Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts sowie zur
Bekämpfung von Missbräuchen. mehr
Beschäftigungssituation
älterer Arbeitnehmer im Handwerk
Auf Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer Konstanz sowie
dem Zentralverband des Deutschen Handwerks hat das
Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI) die
Beschäftigungssituation von älteren Mitarbeitern im Handwerk
untersucht. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt auf der Homepage des
Instituts veröffentlicht.
mehr
Steigende Konkurrenz und hohe Personalkosten charakterisieren die
aktuelle Wirtschaftssituation. Arbeitszeitflexibilisierung kann
insbesondere in diesen Zeiten ein wichtiges Instrument zur Steigerung
der Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben darstellen. Aus diesem Grund
veranstaltete das Ludwig-Fröhler-Institut ein ZDH-Praxisseminar in
Prien am Chiemsee vom 15. bis 17. Oktober. Den Betriebsberatern der
Kammern und Verbände wurde ein breites Themenspektrum von den
psychologischen Grundlagen der Motivation der Mitarbeiter über
adäquates Führungs- und Leitungsverhalten im Betrieb bis hin zu den
rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Flexibilisierung der Arbeitszeit
geboten. mehr
PPP-Projekte als Herausforderung
für das Handwerk
Immer populärer werden in den letzten Jahren PPP-Projekte, also
Partnerschaften zwischen öffentlicher Hand und privaten Unternehmen.
Dabei zeichnet im Rahmen eines Betreibermo-dells der (private)
Auftragnehmer nicht nur für die (Vor-) Finanzierung und den Bau eines
Objektes verantwortlich, sondern auch für dessen fortlaufenden Betrieb
bzw. Unterhalt. Unter PPP sollte also weder „Outsourcing“ noch
Privatisierung oder „Contracting“ verstanden wer-den.
mehr
Handwerksbetriebe äußern großes Weiterbildungsinteresse
Förderung des Einsatzes von
Managementinstrumenten im Handwerk
In den vergangenen Jahren ist in Politik und Gesellschaft zunehmend das
Bewusstsein gewachsen, dem Thema der Integration der in Deutschland
lebenden Menschen mit Zuwanderungsgeschichte eine deutlich höhere
Aufmerksamkeit zu schenken. Ein solcher Integrationsbedarf beschränkt
sich dabei nicht nur auf Menschen mit ausländischem Pass, sondern
erstreckt sich auf weite Teile der Bevölkerung, die entweder selbst oder
deren Verwandte aus vorangegangenen Generationen nach Deutschland
zugewandert sind. Mit dem Ziel, die Situation von solchen Beschäftigten
mit Migrationshintergrund im Handwerk zu analysieren und zu
dokumentieren, führte das LFI eine schriftliche Befragung von
Handwerksbetrieben aus dem Bezirk der Handwerkskammer für Schwaben
durch. mehr
Zwischenbilanz des "Zukunftsforums Handwerk in
Bayern"
Veröffentlichung einer
empirischen Untersuchung der Finanzierungssituation im Handwerk durch das
LFI
Praxisanleitung zur SWOT-Analyse für das
Zimmererhandwerk
"Zukunftsforum Handwerk Bayern" gestartet
[16.05.2007] Im Rahmen des Projektes "Zukunftsforum Handwerk Bayern" fand in der Handwerkskammer für München und Oberbayern der erste von vier Workshops statt. Koordiniert vom Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften in München, führen die einzelnen D H I-Forschungsinstitute im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums, jeweils in Zusammenarbeit mit einer Handwerkskammer des Landes Bayern, einen Workshop zu einem der oben genannten Themen durch. Ergebnis des Projekts werden Konsequenzen, Handlungsempfehlungen und Strategien für Betriebe, Handwerksorganisation und Politik sein.
Untersuchung der Eigen- und Fremdkapitalsituation im Handwerk
[16.05.2007] Im Mittelpunkt dieser Untersuchung des Ludwig-Fröhler-Instituts in München steht die finanzielle Lage der Handwerksbetriebe in Deutschland, die anhand der Bilanzzahlen der Unternehmen von zehn ausgewählten Handwerkszweigen in Nordrhein-Westfalen betrachtet wird.
Erfolgreiche Gestaltung der Betriebsnachfolge
[18.04.2007] In den nächsten acht bis zehn Jahren steht bei über 700.000 Unternehmen der Generationswechsel an. Soweit die Erbfolge nicht oder fehlerhaft geplant ist, drohen Streitigkeiten zwischen Familienangehörigen sowie die Vernichtung von Familienvermögen, und auch der Fortbestand des Unternehmens ist häufig gefährdet. Strategien zur erfolgreichen Gestaltung der Betriebsnachfolge standen deshalb im Mittelpunkt einer Seminarveranstaltung des LFI im März 2007 in Dresden.
LFI beleuchtet die jüngsten Entwicklungen der internationalen Rechnungslegung und ihre Folgen für das Handwerk
[22.03.2007] Wie wichtig werden die "International Financial Reporting Standards" (IFRS) in Zukunft für Handwerksbetriebe sein? Mit welchen Unterschieden muss das Handwerk im Vergleich zum HGB-Abschluss rechnen? Wie entwickeln sich die IFRS derzeit? Und wie bzw. bis zu welchem Grad kann seitens des Handwerks Einfluss darauf genommen werden? Diese und andere Fragen wurden im dreitägigen Seminar des LFI München rund um die internationale Rechnungslegung diskutiert und von verschiedenen Seiten beleuchtet.
Neue Themen für die Weiterbildungsseminare des DHKT
[20.02.2007] Das Ludwig-Fröhler-Institut in München übernimmt seit vielen Jahren im Auftrag des Deutschen Handwerkskammertages die fachliche Vorbereitung und Leitung von Informations- und Weiterbildungslehrgängen für Mitarbeiter der Gewerbeförderung. Für das Jahres-Seminarprogramm 2007 hat das Institut fünfzehn Themen vorgeschlagen, von denen vier erstmals angeboten werden.