LUDWIG
FRÖHLER
INSTITUT                                    Wirtschaft & Recht für das Handwerk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Personal- und Arbeitszeitmanagement im Handwerk – Ergebnisse einer empirischen Untersuchung

Auf Initiative und mit Unterstützung der Handwerkskammer Reutlingen sowie der Handwerkskammer für München und Oberbayern hat das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften (LFI) die aktuellen Arbeitszeitmodelle im Handwerk anhand einer Datenerhebung empirisch untersucht. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt auf der Homepage des Instituts veröffentlicht.

In der Industrie und bei Großbetrieben spielt flexible Arbeitszeitgestaltung schon lange eine wichtige Rolle. Unternehmen können Arbeitszeitmodelle zur Steigerung der Produktivität, zur längeren Nutzung der Betriebsmittel oder zum Abfedern zeitlicher Schwankungen der Nachfrage nutzen. Dabei wirken sich flexible Arbeitszeitmodelle sowohl auf Kundenseite als auch auf Mitarbeiterseite positiv aus. Durch solche Modelle können Anreize geschaffen werden, die von Handwerksbetrieben dringend gesuchten Fachkräfte anzulocken. Zum anderen fordern Kunden immer mehr Flexibilität von den Unternehmen. Auch hier können flexible Arbeitszeitmodelle großen Nutzen für das Handwerk stiften

Klein- und Kleinstbetrieb sahen bisher häufig nicht die Möglichkeiten, diese Modelle für sich umzusetzen und einzuführen. Der Konkurrenz- und Wettbewerbsdruck wird aber auch in diesem Bereich immer größer, die Margen der Betriebe sinken seit Jahren. Hoher Kostendruck und der sich verschärfende (auch internationale) Wettbewerb zwingen die Unternehmen im Handwerk zu effizientem und wirtschaftlichem handeln. Klassische Arbeitszeitmodelle funktionieren häufig nicht bei Handwerkbetrieben und können deshalb nicht ohne weiteres übernommen und umgesetzt werden. Häufig fehlt den Betriebsinhabern bzw. den zuständigen Fachkräften auch das Know-how für die Einführung und Umsetzung solcher Modelle.

Mit dieser Studie wird den Unternehmen des Handwerks sowie den Betriebsberatern der Organisationen und Verbände eine fundierte Datenbasis über den Status quo der aktuellen Arbeitszeitmodelle im Handwerk sowie eine Reihe von Anregungen und Hilfestellungen gegeben, um den unterschiedlichen Vorstellungen und Forderungen der beteiligten Betriebe zu entsprechen.

Hierzu tragen auch positive Beispiele aus der Praxis des Handwerks bei, die verdeutlichen, dass eine breite Schicht von Handwerks­unternehmen unterschiedlichste Formen flexibler Arbeitszeitmodelle einsetzen.

Der vollständige Untersuchungsbericht steht auf der Homepage des Instituts zum kostenlosen Download zur Verfügung. Der vollständige Link hierzu lautet:  

http://www.lfi-muenchen.de/publikationen/Personal und Arbeitszeitmanagement im Handwerk_LFI_2009.pdf