LUDWIG
FRÖHLER
INSTITUT                                    Wirtschaft & Recht für das Handwerk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seminar „Optimierung der Ablauforganisation“ vom 18. bis 20. Mai in Münster

Durch stetig steigenden Wettbewerb können Handwerksunternehmer ihre Arbeitsschwerpunkte nicht ausschließlich im Bereich der produktiven Tätigkeit sehen. Wichtig und nachhaltig vorteilhaft ist auch eine effiziente Gestaltung der innerbetrieblichen Organisation, denn diese hat erhebliche Auswirkungen auf die Höhe der unproduktiven Zeiten. Im Rahmen eines vom LFI organisierten Seminars wurden daher einerseits Möglichkeiten zum Aufdecken von Schwachstellen sowie anderseits eine Auswahl an Instrumenten vorgestellt, mit deren Hilfe eine wirtschaftliche Prozessoptimierung gelingen kann.

Eine optimale Ablauforganisation umfasst die effiziente sowie effektive Ausstattung und Verteilung von materiellen und immateriellen Gütern in einer Unternehmung. Im Mittelpunkt des Seminars standen demzufolge die Maximierung der Kapazitätsauslastung, Verringerung der Durchlauf-, Warte- und Leerzeiten, Reduktion der Kosten und Qualitätssteigerung der Vorgangsbearbeitung sowie der Arbeitsbedingungen, Optimierung der Arbeitsplatzanordnung sowie Erhöhung der Termintreue. Diese Ziele können einerseits mit organisatorischen Maßnahmen der Betriebsinhaber wie beispielsweise die Delegation von Aufgaben, Motivation der Mitarbeiter oder Checklisten zur Gewährleistung des Reibungslosen Ablaufs der Produktion unterstützt werden. Andererseits ermöglichen vielfältige Softwareangebote einen reibungslosen Ablauf in Handwerksbetrieben. Dabei zeigt sich, dass für die unterschiedlichen Branchen im Handwerk viele verschiedene Softwarelösungen existieren, die - zum größten Teil abhängig von der Betriebsgröße – unterschiedliche Leistungspotenziale aufweisen. Da es für die meisten Handwerker unmöglich ist, verschiedene Enterprise Ressource Planning – Systeme (ERP) ausgiebig zu testen, und deren Möglichkeiten und Grenzen erfahrungsgemäß selbst nach einer ausgeprägten Testphase noch nicht bekannt sein können, erscheint die ERP-Auswahl mit Hilfe eines Experten, der dem gesamten Einführungsprozess zur Seite steht, die optimale Variante zu sein. Demzufolge wird der externen Beratung von Handwerksbetrieben bei der Auswahl von ERP-Systemen eine entscheidende Rolle beigemessen. Die Auswahl eines geeigneten ERP-Systems ist jedoch erst der Anfang eines langfristigen Prozesses, in dem die Software mit den Prozessen des Handwerksbetriebs integriert werden muss. Dieser Tatbestand hat eine langfristige Bindung der Handwerker mit den Beratern zur Folge und bietet eine Chance für die Betriebsberatung der Handwerkskammern, Handwerksbetriebe langfristig an sich zu binden.

Aufgrund des großen Interesses an dieser Thematik, wird das LFI auch im Seminarprogramm 2010 eine ähnliche Veranstaltung anbieten. Informationen zu Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung werden ab November im Beratungs- und Informationssystem im Handwerk (BIS) bereit stehen. Über diese Plattform können sich die Berater der Handwerkskammern und –verbände dann auch für die Veranstaltung anmelden.

 

Nähere Informationen zum Seminar und den Unterlagen finden Sie auf der Website des LFI:  http://lfi-muenchen.de/seminare1.htm#Ablauforganisation